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Uganda 2020

Uganda 2021/Teil 1
Uganda 2021/Teil 2

 

Plan B: Statt Nordkap, die Perle Afrikas ...

 

Uganda Uganda Uganda

21. Juni - 13. Juli 2021

 

Fortsetzung der Tour

Tag 11, Mittwoch, 1. Juli 2021: Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

"Am Morgen verlassen Sie den Kibale Nationalpark. Unterwegs in den Queen Elizabeth Nationalpark überqueren Sie zum ersten Mal den Äquator. Sie unternehmen eine erste Pirschfahrt und machen sich auf die Suche nach Löwen, Elefanten und Büffeln. Sehr wahrscheinlich sehen Sie Herden von Uganda Kobs sowie zahlreiche Wasserböcke durch die leicht hügelige Ebene streifen. Warzenschweine, Wasserböcke und Uganda Kobs bewegen sich hier frei in unmittelbarer Nähe zu Ihrer Unterkunft. Fahrzeit: ca. 5 Stunden."

Kibale Forest Nationalpark Queen Elizabeth Nationalpark Kibale Forest Nationalpark Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest CampWir werden weiter Kurs Süd-West fahren. Wenn wir unser heutiges Ziel erreichen, werden wir südlicher sein, als bei unserem Start in Entebbe.

Den Wecker habe ich gestern Abend auf 06.00 Uhr gestellt und das Frühstück haben wir auf 06.45 Uhr bestellt. Da ich gestern meine Wanderstiefel - man merkts, ich bin mit Deutschen unterwegs - benutzt habe, die zuunterst in meiner Tasche lagen, packe ich nach dem Aufstehen die Tasche komplett aus und neu ein. Dafür brauche ich 20 Minuten. Ich realisiere, dass die Kleider feucht sind, auch die nicht getragenen in der Tasche. Für die bevorstehende Reise ziehe ich frische Sachen an, kurze Hosen und kurzes Hemd. Auf dem Weg zum Restaurant merke ich, dass es frisch ist. Gemäss Wetter App sollten es aber bereits 20 Grad sein; fühlt sich kühl an.

Zum Frühstück ergattern wir uns den besten Tisch und geniessen die spezielle Morgenstimmung.

Kibale Forest Camp

Zwei Deutsche, ein Ugander und ein Schweizer: der pünktlichen Abfahrt um 07.30 Uhr steht nichts im Wege. Wir fahren nicht, wie angedacht, über Fort Portal. Richard nimmt eine andere Route: Holprige Naturstrassen über Hügel mit kleinen Dörfern und Plantagen, vorbei an vielen Kraterseen.

Uganda Kratersee

Uganda Kratersee

Uganda Kratersee

Entzückend! Der Lake Nyinambuga liegt inmitten schönster Landschaft.

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Warum ist die Banane krumm? Bananen wachsen an so genannten Stauden. An diesen Bananenstauden hängt ein Büschel mit Blüten, aus denen später Bananen werden. Da das ein ganz schönes Gewicht ist, zieht es den Büschel nach unten. Die Bananen wachsen jedoch nach oben zur Sonne und sind deshalb krumm."

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Nach vielen "Hügeli ufe, Hügeli abe" kommen wir wieder in die Ebene, wo es nicht mehr so faszinierend ist. Die Strassen sind asphaltiert und es hat mehr, aber nicht viel, Verkehr.

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Gegen zehn Uhr halten wir in Kasese zum tanken und für einen Toilettenbesuch.

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Uns kaufe ich diese, bereits in Entebbe entdeckten, leckeren Ginger Guetzli und für die draussen wartende Bettlerin auch ein Paket Bisquits.

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Ich benötige einen Mosquito repellent. Der Mückenschutz, den ich von zu Hause mitgenommen habe, reicht nicht bis zum Ende der Tour. Wir werden in einem Shop fündig, erhalte aber nur eine Lotion, keinen Spray. Besser als nichts.

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Oh, hesch es Bobo, Ueli?

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Verkehrshindernis der anderen Art.

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Eindrücklich, diese Langhornkühe. Wie sich wohl die hornlosen Kühe bei uns zuhause fühlen würden, angesichts dieser Prachthörner?

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kazinga Kanal

Es sei nicht mehr weit, zu unserer Lodge, meint Richard. Vorerst werden wir aber noch bei dieser Brücke über den Kazinga Kanal zum Warten verknurrt. "Der Kazinga-Kanal (Kazinga Channel) ist ein breiter, 32 km langer natürlicher Kanal, der den Georgsee und den grösseren Eduardsee verbindet."

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark

Diese Brücke sollte später nochmals Einfluss auf unser Vorwärtskommen haben ...

The Bush Lodge Queen Elizabdeth Nationalpark

The Bush Lodge Queen Elizabdeth Nationalpark

Kurz vor elf Uhr halten wir vor dem Tor beim Checkpoint der Lodge an und steigen aus.

The Bush Lodge Queen Elizabdeth Nationalpark

The Bush Lodge Queen Elizabdeth Nationalpark

Hände desinfizieren ...

The Bush Lodge Queen Elizabdeth Nationalpark

Daten in ein Buch eintragen und ...

The Bush Lodge Queen Elizabdeth Nationalpark

Temperatur messen lassen. Danach dürfen wir zur Lodge fahren.

The Bush Lodge Queen Qlizabeth Nationalpark

Nach einem freundlichen Willkommensgruss und dem obligaten Breefing im Rezeptionsgebäude, wird mir Lion vorgestellt ...

The Bush Lodge Queen Qlizabeth Nationalpark

meine Unterkunft für die nächsten drei Nächte.

The Bush Lodge Queen Qlizabeth Nationalpark

The Bush Lodge Queen Qlizabeth Nationalpark

The Bush Lodge Queen Qlizabeth Nationalpark

Cool, die Dusche ist unter freiem Himmel.

The Bush Lodge Queen Qlizabeth Nationalpark

Die Aussicht von meiner Veranda.

"Chimpanzee Tracking in der Kyambura Gorge. Am Nachmittag des elften Tages Ihrer Safari durch Uganda können Sie statt der Pirschfahrt im Queen Elizabeth Nationalpark, eine etwa dreistündige geführte Wanderung zu den Schimpansen in der Kyambura Gorge unternehmen. Die Wanderung führt durch den dichten Tropenwald in der bis zu 40m tiefen Schlucht und ist ein lohnenswertes Naturerlebnis für jeden aktiven Reisenden. Die Tour kostet US$ 50,- pro Person.

Das Kyambura-Schlucht-Erlebnis ist mehr als die Entdeckung von Schimpansen in ihrer natürlichen Umgebung: Es lehrt die Besucher über die Ökosysteme des atmosphärischen "unterirdischen" Regenwaldes der Kyambura-Schlucht, einschließlich Vegetationstypen; Vogelidentifikation und -verhalten; und Schimpansen- und Affenökologie."

Obwohl Schimpansensichtungen nicht garantiert sind, habe ich mich vorgängig zu dieser Tour angemeldet; nicht so meine beiden Begleiterinnen, die dafür später mit Richard auf Pirschfahrt gehen. Viertel vor zwei Uhr fahren Richard und ich los und sind kurz darauf beim Activity Center. Die geführte Tour beginnt um 14 Uhr. Mit dabei ist ein junges Pärchen aus Deutschland, die als Selbstfahrer unterwegs sind.

Kyambura Schlucht

Mitten in der Ebene öffnet sich eine tiefe Schlucht, die mit üppigem Regenwald bewachsen ist. Am Grund der Schlucht fliesst ein Fluss.

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Nachdem wir zuerst am Rand entlang laufen, beginnt kurz darauf der steile Abstieg zum Boden der Schlucht.

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Lächeln geht nur, weil ich meine Wanderstöcke montiert habe. Es ist mühsam und anstrengend, aber sehr schön.

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Wir stehen mächtigen Tropenwaldriesen gegenüber.

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Unsere Führerin - mein Eindruck von ihr ist, dass sie nicht sehr service-minded ist - liefert ab und zu Informationen zur Vegetation. Vereinzelt sehen wir Rotschwanz-Affen, schwarz-weisse Affen und sogar Schimpansen, aber nur von weitem, und hoch oben in den Bäumen.

Plötzlich wird es spannend. Wir halten an und sehen zwei Hypos am anderen Ufer.

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Wir steigen wieder hoch, beinahe bis zur Kante, und danach auf einem anderen Pfad wieder runter. Und das drei bis viermal.

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Trotz der sehr mühsamen Sucherei finden wir keine fotografierbaren Schimpansen. Dafür an einer Stelle am Fluss jede Menge Flusspferde.

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Es ist sehr eindrücklich, den grossen Tieren so nah zu sein, auch ein bisschen furchteinflössend.

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Kyambura Schlucht

Nach diesen Begegnungen steigen wir zum letzten Mal den steilen Pfad hoch. Übrigens: Elefanten schaffen diesen Weg auch, sind doch entsprechend grosse Fussabdrücke zu sehen.

Nicht nur meine Knie verraten mir die Anstrengung, sondern auch die Auswertung meines Health-Apps. Die erwähnten Stockwerke habe ich allerdings nicht gesehen ...

Kyambura Schlucht

Sunset, Zeit Angela und Katrin zu treffen und gegenseitig beim Apéro vom Erlebten zu berichten.

The Bush Lodge Queen Elizabeth Nationalpark

The Bush Lodge Queen Elizabeth Nationalpark

Nach dem Abendessen werden wir von Lodge-Angestellten, mit grossen Taschenlampen ausgerüstet, zu unseren Unterkünften begleitet.

The Bush Lodge Queen Elizabeth Nationalpark

 

Tag 12, Donnerstag, 2. Juli 2021: Queen Elizabeth Nationalpark

"Sie haben sich inzwischen schon daran gewöhnt: Auch an diesem Tag wird früh aufgestanden. Den Tag beginnen Sie mit einer morgendlichen Pirschfahrt. Die aufgehende Sonne taucht die Nebelschwaden in rotes Licht und mit dem Tageslicht erwacht auch die Tierwelt in der Ebene zum Leben. Nach dem Mittagessen können Sie etwas Schlaf nachholen oder einen kurzen Spaziergang unternehmen. Am Nachmittag begeben Sie sich auf eine etwa zweistündige Bootsfahrt auf dem Kazinga Kanal. Dabei sehen Sie zahlreiche Nilpferde, Büffel und Elefanten, die zum Trinken oder zur Abkühlung ans Wasser kommen. Darüber hinaus halten sich viele weitere Tiere wie Krokodile und farbenfrohe Vögel wie Pelikane, afrikanische Seeadler und Eisvögel am Fluss auf. Ein besonderes Paradies nicht nur für die zahlreichen Tierarten, sondern auch für Fotografen."

Queen Elizabeth Nationalpark

Das Handy weckt mich um 05.40 Uhr. Vier Minuten später mache ich im Bad dieses Foto und um 06.00 Uhr werde ich abgeholt und zum Frühstück begleitet. Um sieben Uhr fahren wir los, in den neuen Tag hinein, der Sonne entgegen ...

Queen Elizabeth Nationalpark

Die ersten Tiere, die wir frühmorgens zu Gesicht bekommen, sind Antilopen.

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Auch ein Wasserbock lässt sich fotografieren. Nur die männlichen Tiere haben lange, stark geringelte, weit geschwungene und nach vorne gerichtete Hörner.

"Eine häufig vorkommende Antilopenart ist der Defassa-Wasserbock, eine der beiden Unterarten der afrikanischen Wasserböcke. Wie der Name bereits andeutet, hält sich diese Antilopenart stets in Wassernähe auf. Bei Gefahr flieht der Defassa-Wasserbock in der Regel ins hohe Gras, ins dichte Grün oder versteckt sich im Waser. In diesem Fall schauen nur noch die Nasenlöcher aus dem Wasser heraus. Der Defassa-Wasserbock ist eine Beutetier für Hyänen, Löwen und Geparden. Wilderer und Jäger beachten das Tier meist nicht, da sein Fleisch ungeniessbar ist. Die Böcke haben Hörner mit einer Länge von durchschnittlich 75 cm."

Queen Elizabeth Nationalpark

"Lions, on the right!" ruft Katrin leise von hinten. Richard hält an.

Queen Elizabeth Nationalpark Löwen

Katrin entdeckt mit ihren guten Augen die Löwin und ihre beiden Jungen während der Fahrt, während bei mir die Fokussierung länger dauert.

Queen Elizabeth Nationalpark Löwen

Queen Elizabeth Nationalpark Löwen

Knapp eine Viertelstunde später sehen wir in einem grösseren Wasserloch Flusspferde.

Queen Elizabeth Nationalpark Flusspferde

Queen Elizabeth Nationalpark Flusspferde

Queen Elisabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

In einem Wolfsmilch-Kaktus-Baum entdecken wir, nun ja, eigentlich ist es Richard, Vervet-Affen. "Diese meist pflanzenfressenden Affen haben schwarze Gesichter und graue Körperbehaarung, die Körperlänge beträgt etwa 40 cm für Weibchen und etwa 50 cm für Männchen.."

Queen Alizabeth Nationalpark

Queen Alizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Wieso staunst du so, Ueli?

Queen Elizabeth Nationalpark

Eine Herde mit mehr als 20 Elefanten kreuzt unseren Weg.

Queen Elizabeth Nationalpark

 

Elefantenbabys sind so niedlich!

 

  Queen Elizabeth Nationalpark

Wir fahren zu einem kleinen Salzsee für einen Toiletten-Stopp.

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Das ist nicht Wäsche zum Trocken, sondern Tücher zum Kaufen. Zum ersten Mal treffen wir auf Souvenirs Shops; ein hölzernes Hippo wechselt den Besitzer.

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Während ich noch überlege, welche Toilette ich benutzen soll ...

Queen Elizabeth Nationalpark Queen Elizabeth Nationalpark

scheppert es von der "Women toilet" her: Wegen einer losen Türangel fällt Katrin samt der Türe mehr oder weniger in die Toilette rein. Zum Glück ist ihr, ausser einer Schramme, nichts passiert, erzählt sie uns lachend nach dem Händwaschen.

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Nachdem ich auf den Auslöser drücke, kommen die Tränen und mit Geschrei wird Unzufriedenheit signalisiert.

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark Kazinge KanalEs ist kurz vor zwölf Uhr, als wir bei der luxuriösen Mewya Safari Lodge parken. Zu unserem Erstaunen nicht zum Mittagessen, sondern lediglich für die Registrierung zur Bootstour am Nachmittag. Das Mittagessen nehmen wir anschliessend im Restaurant Tembo Canteen ein, mit Blick auf den Kazinga Kanal. Ich bestelle die üblichen zwei Getränke zum Mischen, Sprite und Mineral, und zum Essen Dhal. Da ich mich nicht entscheiden will, nehme ich beide, das Yellow Dhal und das African Dhal, dazu bestelle ich Indian Chapati.

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark Queen Elizabeth NationalparkQueen Elizabeth Nationalpark Kazinga Kanal

Wir sind zu früh dran, dadurch haben wir noch genügend Zeit, uns umzusehen. Danach fahren wir zur Boots-Anlegestelle. Kurz darauf gehen wir an Bord der zweistöckigen Hippo.

Queen Elizabeth Nationalpark Kazinga Kanal

Queen Elizabeth Nationalpark Kazinga Kanal

Auf dem Oberdeck haben wir einen guten Ausblick.

Queen Elizabeth Nationalpark Kazinga Kanal

Queen Elizabeth Nationalpark Kazinga KanalQueen Elizabeth Nationalpark Kazinga KanalQueen Elizabeth Nationalpark Kazinga Kanal

Kaum losgefahren, kommt Hektik auf: Krokodile im Wasser! Viel von ihnen sieht man allerdings nicht.

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark Kazinga Kanal

Wir überqueren den Kanal und nähern uns dem Ufer. Eindrücklich: Büffel, Flusspferde und Elefanten ganz nah beieinander.

Queen Elizabeth Nationalpark Kazinge Kanal

 Queen Elizabeth Nationalpark

Im Ufergrün liegt ein Krokodil. Friedlich, zumindest sieht es so aus, denn der Vogel in der Nähe scheint nicht in Gefahr zu sein.

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark Kazinge Kanal

Grosse Büffelherden liegen am Ufer. Aber auch einzelne, von der Familie ausgestossene Büffel Smiley, die den Kampf gegen einen jüngeren Bullen verloren haben und deshalb die Herde verlassen müssen. Sie seien sehr aggressiv, wird uns erzählt.

Queen Elizabeth Nationalpark Kazinge Kanal

Queen Elizabeth Nationalpark Kazinge Kanal

Viele Vögel, deren Namen ich gar nicht verstanden oder schon längst wieder vergessen habe, entdecken wir im unterschiedlichen Ufergewächs.

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark Queen Elizabeth Nationalpark Queen Elizabeth Nationalpark Queen Elizabeth NationalparkQueen Elizabeth Nationalpark

Queden Elizabeth Nationalpark Kazinge Kanal

Queden Elizabeth Nationalpark Kazinge Kanal

Queen Elizabeth Nationalpark

Grosse Tiere sind für mich viel interessanter.

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark Queen Elizabeth Nationalpark

Der Jäger und das, was vom Opfer übrig bleibt.

Queen Elizabeth Nationalpark Queen Elizabeth Nationalpark Kazinga KanalQueen Elizabeth Nationalpark Kazinga Kanal

Gegen Ende des Kazing Kanals, vor dem Eintritt in den Lake Edward, fahren wir an einem kleinen Fischerdorf vorbei. Die Frauen sind am Wäsche waschen und legen sie zum Trocknen aufs Gras. Buffalos sind aufgetaucht. Besorgt schauen sie aus sicherer Distanz auf die Wäsche.

Queen Elizabeth Nationalpark Kazing Kanal

Queen Elizabeth Nationalpark Kazing Kanal

Queen Elizabeth Nationalpark Kazing Kanal

Queen Elizabeth Nationalpark Kazing Kanal

Queen Elizabeth Nationalpark Kazing Kanal

Bevor wir in den Lake Edward hineinfahren, wenden wir. Wir fahren wieder am Dorf vorbei und zurück zur Anlegestelle.

Queen Elizabeth Nationalpark Kazing Kanal

Kazinga Kanal

Wir verlassen die Halbinsel, fahren zur Katunguru Road und auf dieser Strasse Richtung unserer Lodge. Bei der Brücke über den Kazinga Kanal, es ist die "Diese-Brücke-sollte-später-nochmals-Einfluss-auf-unser-Vorwärtskommen-haben"-Brücke, gehts nicht mehr weiter. Definitiv nicht mehr, denn die Brücke ist gesperrt. Richard fährt rechts den kleinen Weg runter zum Kanal, wo ein Fährbetrieb eingerichtet worden ist.

Kazinga Kanal

Wir sind nicht die einzigen.

Kazinga Kanal

Wir stellen uns in die Kolonne, ich steige aus.

Kazinga Kanal

Kazinga Kanal

Es hat rund zwanzig Autos und Lastwagen vor uns, aber auf der Fähre Platz für höchstens sechs Autos; das wird dauern. Ich frage Richard, ob wir drei nicht zu Fuss mit der Fähre übersetzen könnten, wenn uns auf der anderen Seite jemand von der Lodge abholen könnte. Richard beginnt zu telefonieren und entfernt sich vom Auto. Später kommt er zurück und sagt, er versuche auf der rechten Spur vorzudrängen um auf die Fähre zu gelangen. Wenn es nicht klappe, könnten wir mit einem Boot fahren.

Kazinga Kanal

Klar hat die Drängelei, auch der beiden Chamäleon-Autos vor uns, nichts gebracht. Die Ordnungshüter lassen uns nicht aussen vor. Das mit dem Abholen klappe nicht, weil in der Lodge kein Auto verfügbar sei.

Kazinga Kanal

Er werde, erklärt uns Richard, zurückbleiben und später, oder morgen früh, übersetzen. Unser Wasservorrat geht zu Ende, weshalb Richard nochmals Wasser kaufen will; wir geben ihm nochmals je 30'000 UGS. Danach verabschieden wir uns von Richard, nehmen sein arrangiertes Angebot sehr gerne an und steigen in ein kleines Boot ein. Das Boot würde uns direkt zur Anlegestelle der Lodge bringen, meint Richard beim Abschied.

Kazinga Kanal

Kazinga Kanal

Kazinga Kanal

Auf der anderen Seite vom Kanal steuert unser Bootsführer dem Ufer entlang, als es plötzlich rumpelt, plätschert und schäumt. Wir sind über Hippos gefahren. Zwei Flusspferde schiessen auf der linken Bootsseite aus dem Wasser. Wir erschrecken und der Puls steigt. Aber die beiden Tiere scheinen den Zwischenfall gut überstanden zu haben und sind nicht angriffig. Meine Gedanken gehen zu der von Richard erwähnten Anlegestelle, die ich bei meinem Aufenthalt gar nicht gesehen habe ...

Kazinga Kanal

Das ist sie, die Anlegestelle, und zum Glück frei von Flusspferden. So steigen wir ungehindert aus und laufen die Böschung hoch.

Kazinga Kanal

Mein Massage Termin um 18.00 Uhr ist gerettet (45 Minuten, 25 $).

The Bush Lodge Queen Elizabeth Nationalpark

Das Abendessen, heute mit viel weniger Gästen als gestern, können wir unter freiem Himmel, in der Nähe eines Feuers einnehmen.

The Bush Lodge Queen Elizabeth Nationalpark The Bush Lodge Queen Elizabeth Nationalpark The Bush Lodge Queen Elizabeth Nationalpark

Wir sind kaum fertig mit essen, beginnt es zu regnen. Ein Gewitter mit allem drum und dran.

 

Tag 13, Freitag, 3. Juli 2021: Queen Elizabeth Nationalpark: Ishasha

"Heute steht eine Fahrt nach Ishasha im südlichen Teil des Queen Elizabeth Nationalparks auf Ihrem Programm. Das Gebiet Ishasha ist berühmt für seine Löwen, die auf Feigenbäume klettern und auf den Ästen ein Schläfchen halten. Dieses besondere Phänomen ist nur hier und im Lake Manyara Nationalpark in Tansania zu beobachten. Durch diesen Teil des Queen Elizabeth Nationalparks streifen auch Afrikanische Büffel, Savannenelefanten, Uganda Kobs und viele Topis."

In der Nacht hat es zwei mal geregnet. Beim Gewitter kurz vor drei Uhr habe ich sogar Tropfen auf meinem Körper gespürt ... aber es blieb zum Glück bei den paar Tropfen. Kurz vor sechs Uhr stehe ich auf. Das Frühstück haben wir auf viertel vor sieben bestellt und die Abfahrt ist um halb acht geplant.

Ishasha Queen Elizabeth Nationalpark

Auf dem Weg zum Frühstück sehe ich die Brücke, die uns gestern eine Bootsfahrt beschert hat. Wie es wohl Richard ergangen ist?

Ishasha Queen Elizabeth Nationalpark

Wir sind bereit, werden aber informiert, dass Richard angerufen habe. Es werde eine Stunde später, bis wir abfahren können. Um 08.20 Uhr trifft Richard ein. Da der Fährbetrieb gestern um 19 Uhr eingestellt worden sei, konnte er nicht mehr übersetzen, erzählt er uns. Er habe deshalb bei Freunden übernachtet. Heute morgen sei er bereits um halb sechs Uhr bei der Fähre gewesen, als drittes Fahrzeug. Die erste Fähre legte aber erst um acht Uhr ab. Als sie von der Fähre runter wollten, ging das nicht, weil die wartenden Fahrzeuge den Weg blockierten. Es sei nun geplant, eine zweite Fähre zu installieren, aber so schnell ist wohl keine Fähre vor Ort.

Heute gehts nach Ishasha, an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Wenn wir Glück haben, sehen wir Löwen auf Bäumen.

Unterwegs werden wir zwei mal aufgehalten.

Ishasha Queen Elizabeth Nationalpark

Ishasha Queen Elizabeth Nationalpark

09.22 Uhr, Kurs Südwest, 206 Grad.

Ishasha Queen Elizabeth Nationalpark

Ishasha Queen Elizabeth Nationalpark

Ishasha Queen Elizabeth Nationalpark

Gegen zehn Uhr sind wir beim Eingang zum nördlichen Teil vom Ishasha-Gebiet und lassen das übliche Prozedere über uns ergehen: Permit zeigen, Hände desinfizieren und Namen eintragen.

Ishasha Queen Elizabeth Nationalpark

In nördlichen Teil von Ishasha gebe es nur einen einzigen Fig Tree, erklärt uns Richard. Nur die Äste des Feigenbaums seien stark genug, um das Gewicht eines Löwen zu tragen.

Ishasha Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Die Fahrt durch den Ishasha-Sektor, abgeschieden im südlichsten Zipfel vom Nationalpark, ist schön, sie gefällt mir. Hier geht der Queen Elizabeth Nationalpark in den kongolesichen Parc National des Virunga über.

Ishasha Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Ishasha Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Ishasha Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Ishasha Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Ishasha Sektor Queen Elizabeth NationalparkIshasha Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Ishasha Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Ishasha Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Nun fehlen noch die Löwen auf den Bäumen. Siehst du sie, Ueli?

Ishasha Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Eine halbe Stunde später sehen wir ein anderes Safari-Fahrzeug, und siehe da, drei Löwen-Brüder. In der Nähe wäre ein Feigenbaum. Die Löwen machen uns nicht die Freude und bleiben faul im Schatten eines Baumes liegen.

Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark

Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark

Ein herrlicher Anblick, und so nah.

Ein Löwe trägt einen Sender, da die Löwen auch über die Grenze in den Kongo gehen und die Ugandischen Ranger wissen wollen, wo sie sich aufhalten.

Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark

Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth NationalparkLöwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark

Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark

Schau mir in die Augen, Kleiner.

Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark

Ist ja gut, bist ein Grosser.

Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark

Wie sie da so rumliegen, erinnern sie mich an unsere beiden Katzen zu Hause.

Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark

Löwen im Ishsha-Sektor, Queen Elizabeth Nationalpark

Nach rund einer Stunde fahren wir weiter. Unsere Lunchpakete essen wir bei einer Picknick-Stelle am Ishasha River, dem Grenzfluss zur Demokratischen Republik Kongo.

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationbalpark

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationbalpark

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationbalpark

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationbalpark

Während dem Essen sehen und hören wir röhrende Flusspferde.

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationbalpark

Nach dem Essen fahren wir in den südlichen Teil vom Ishasha-Sektor, mit angeblich sieben Feigenbäumen, die Richard nun alle abfährt. Baum 1 und 2 ohne Löwen, Bäume 3 und vier leider auch. Die Spannung steigt und die Hoffnung sinkt. Auch Bäume fünf bis sieben sind löwenlos.

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationbalpark

So sieht ein Feigenbaum aus.

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationbalpark

Die dicken Äste wären vorhanden, die Löwen leider nicht.

So bleibt nur das Bild von Graham Hobster auf Pixabay.

Wir kehren nochmals zu den drei Löwen zurück. Diese liegen immer noch faul unter den Bäumen. Zwei haben immerhin zwischenzeitlich den Baum gewechselt.

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationbalpark

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationbalpark

Um 14 Uhr beginnen wir die Rückfahrt.

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Um viertel nach Vier kommen wir in der Bush Lodge an. Ich spendiere eine Runde Getränke. Danach ziehe ich mich in meine Unterkunft zurück, wasche Hemden und lade die Geräte auf. Auf dem Weg zum Abendessen laufe ich dem Sonnenuntergang entgegen.

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

Nach dem Abendessen heisst es wieder die Konsumationen bezahlen, den morgen gehts weiter. Um 21 Uhr werde ich zu meinem Häuschen begleitet.

Uganda Ishasha-Sektor Queen Elizabeth Nationalpark

 

Tag 14, Samstag, 4. Juli 2021: Queen Elizabeth Nationalpark - Kisoro

"Nachdem Sie den Queen Elizabeth Nationalpark verlassen haben, können Sie unterwegs optional eine Wanderung entlang des Lake Bunyonyi unternehmen (sofern zeitlich möglich). Anschliessend fahren Sie weiter in den äussersten Südwesten Ugandas. Kurz bevor Sie Ihr heutiges Ziel erreichen, tut sich vor Ihnen eine Ebene mit einem überwältigenden Blick auf die Vulkane des Virunga Gebirges auf. Sie sind entweder in Kisoro im Travellers Rest Hotel oder am Rand des Bwindi Impenetrable Nationalparks in der Gorilla Valley Lodge untergebracht. Das Travellers Rest besteht bereits seit mehr als 50 Jahren und hat viele Gorilla-Forscher beherbergt, so etwa Dian Fossey, die durch den Film ‚Gorillas im Nebel‘ berühmt wurde. Die Gorilla Valley Lodge am südlichen Rand des Bwindi Impenetrable Nationalparks ist der ideale Ausgangspunkt für das Gorilla Tracking in der Rushaga Region. Manchmal kommen sogar Gorillas aus dem Wald, um sich im Garten satt zu essen. Mit etwas Glück können Sie also von Ihrer Terrasse aus die sanften Riesen beobachten. Fahrzeit: ca. 7 Stunden"

Der Zeitplan für heute sieht wie folgt aus: 06.00 Uhr geweckt werden, 06.45 Uhr frühstücken und 07.30 Uhr abfahren. Vor dem Wecker bin ich munter, muss mal für kleine Jungs, bleibe dann gleich auf und beginne zu packen. Beim Packen entdecke ich in einem Dry Bag jede Menge kurzärmlige Hemden - hätte gestern nicht zwei waschen müssen. Apropos waschen: Es ist speziell, draussen unter freiem Himmel zu duschen.

The Bush Lodge

Die Abfahrt verspätet sich, weil Richard das gestern einem Kollegen ausgeliehene Reserverad zurückbekommt. Wir fahren Kurs Süd-Ost. Zuerst über „African massage roads“, später auf geteerten Strassen. Die Landschaft ändert sich immer wieder.

Queen Elizabeth Nationalpark - Bwindi Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark - Bwindi Nationalpark

Queen Elizabeth Nationalpark - Bwindi Nationalpark

Hügel, Seen, Bananen- und Teeplantagen, Sümpfe mit Papyrus Plantagen und immer wieder Dörfer. Zur Temporeduzierung hat es, an den Dorfeingängen und auch in den Dörfern, Bodenschwellen.

Queen Elizabeth Nationalpark - Bwindi Nationalpark

Diese "road bumps" gibt's in unterschiedlichen Arten, meistens hat es vier kleine Schwellen nacheinander, oder einen Einzelnen, dafür Grösseren. Alle zwingen zur Reduzierung der Geschwindigkeit. Es holpert und schüttelt dennoch, auch mit entsprechenden Geräuschen vom Auto, speziell vom defekten Sitz wo ich drauf sitze.

Queen Elizabeth Nationalpark - Bwindi Nationalpark

Rosen-Treibhäuser. Kuhhirten. Ziegenhirten. Schwer beladene Motorräder und Velos. Menschen auf den Strassen zu Fuss unterwegs. In jedem Dorf sind maskentragende Personen zu sehen, diese sind aber in der Minderheit. Wir setzen die Masken im Auto auf, wenn ein Police Stop kommt, manchmal mache ich es auch in den Dörfern, um den Leuten ein gutes Beispiel zu sein.

Kabale

Gegen elf Uhr erreichen wir Kabale, eine Stadt im Südwesten Ugandas, rund 20 km von der Grenze zu Ruanda entfernt; es gibt eine Pinkel-Pause. Richard meint, es seien noch 75 km bis Kisoro.

Kabale

Kabale

Kabale

Kabale

Kabale

Kabale

Richard hat uns am Morgen gefragt, ob wir die Wanderung entlang des Lake Bunyonyi machen möchten, was wir drei bejahten. So biegt Richard ausgangs Kabale links von der Hauptstrasse ab. Wir machen eine Abkürzung, die aber, wegen der Beschaffenheit der Strasse, länger dauert.

Kabale

Kabale

Lake Bunyonyi

Statt geteerter Strasse, rote Sandpiste.

Lake Bunyonyi Lake BunyonyiLake Bunyonyi Lake Bunyonyi

Nach rund der Hälfte der Strecke, hält Richard an und wir steigen aus.

Lake Bunyonyi

Ich muss sagen, dass ich mir "eine Wanderung entlang des Lake Bunyonyi" anders vorgestellt habe; dem Ufer entlang. Aber es ist schön hier, hoch oben im Wald, mit Blick auf die Felder und den Lake Bunyonye.

Lake Bunyonyi

"Der Bunyonyi-See ist 25 Kilometer lang, sieben Kilometer breit und bedeckt eine Fläche von 6'100 Hektar. Der See liegt 1950 Meter über dem Meeresspiegel und ist von Hügeln umgeben, welche von 2'200 bis 2'478 Meter reichen und stark kultiviert sind. Die Tiefe des Sees variiert zwischen von 44 bis zu 900 Metern; der zweittiefste See in Afrika."

Lake Bunyonyi

Lake Bunyonyi

Lake Bunyonyi

Lake Bunyonyi

Von irgendwoher tauchen Kinder auf und laufen hinter uns. Trotz all unseren Bemühungen lassen sie sich nicht fotografieren. Da drehe ich ihnen den Rücken zu und "fotografiere" - schon ein bisschen fies, Ueli - meine beiden Begleiterinnen.

Laka Bunyonyi Lake Bunyonyi

Lake Bunyonyi

Lake Bunyonyi

Lake Bunyonyi

Lake Bunyonyi

Richard kommt gefahren und wir steigen wieder ein.

Lake Bunyonyi

Lake Bunyonyi

Gegen ein Uhr, am Ende des Umweges, wo wir wieder in die Hauptstrasse einmünden, essen wir auf der Seeterrasse eines Restaurant unsere Lunchpakete.

La Bunyonyi

La Bunyonyi

La Bunyonyi

La Bunyonyi

La Bunyonyi

Nach dem Fake-Nickerchen für das Fotoalbum, gehts weiter. Nun wieder auf der Hauptstrasse. Hügel hoch. Hügel runter. Die Landschaft ist sehr schön. Die Hügel sind bis oben mit verschiedenen Plantagen angelegt, auch mit Eukalyptus-Bäumen.

Queen Elizabeth Nationalpark - Kisoro

Nanu, stimmt was mit der Ladung nicht?

Queen Elizabeth Nationalpark - Kisoro

Queen Elizabeth Nationalpark - Kisoro

Queen Elizabeth Nationalpark - Kisoro

Zum Teil sehr "stotzige Heimetli".

Queen Elizabeth Nationalpark - Kisoro

Verhangener Blick auf die Vulkane des Virunga Gebirges.

Am späteren Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft in Kisoro.

"Being one of the oldest hotels in Uganda, with a history steeped in gorilla conservation, Travellers Rest becomes a must for your gorilla trekking in the area. It boasts an impressive list of guests. To name just one: Dian Fossey, who even called this her second home. Built in 1955 by Walter Baumgartel, the so-called father of gorilla tourism, it quickly became a meeting place for people interested in the mountain gorillas. It was entirely renovated in 1999, but charm of the somewhat colonial style still remains up to today. Situated just outside Kisoro, the area is of astonishing beauty and the views of the Virunga volcanoes dominating the landscape will remain engraved in your memory."

Travellers Rest Hotel Kisoro Travellers Rest Hotel Kisoro Travellers Rest Hotel KisoroFotos Habari Travel

 

Tag 15, Montag, 5. Juli 2021: Kisoro - Biwindi Nationalpark, Gorilla Tracking in Rushaga

"Wenn Sie das Gorilla Permit hinzugebucht haben, unternehmen Sie das Tracking in der Regel in der Rushaga Region. Hier leben momentan die Familien Nshongi, Bweza, Busingye, Mishaya, Kahungye und die neu habituierten Bikingi und Bushaho. In Gruppen von acht Personen machen Sie sich unter der Führung eines erfahrenen Wildlife-Rangers auf die Suche nach den ‘Gentle Giants’, den ‚freundlichen Riesen‘. Eine phantastische aber auch anstrengende Tour durch das unwegsame Dickicht führt mitten in den urwüchsigen tropischen Wald. Es kann fast einen ganzen Tag dauern, bis Sie auf die Gorillas stossen. Doch wenn man vor den mächtigen, bis zu zwei Meter grossen Gorillas steht, vergisst man alle Anstrengung (eine Garantie gibt es auch hier, wie bei den Schimpansen, nicht). Friedlich und unbekümmert erleben Sie die Gruppe, die vom „Silberrücken“ angeführt wird. Die Oberhäupter erreichen das doppelte Gewicht eines erwachsenen Menschen. Jetzt heisst es, den Anweisungen Ihres Guides zu folgen, damit Sie sich der Gruppe nähern können, ohne sie zu provozieren. Die Beobachtungszeit ist auf eine Stunde begrenzt.
Information zum Gorilla Tracking: Die Anzahl der sogenannten „Permits“, also der Erlaubnis am Tracking teilzunehmen, ist streng begrenzt und muss sehr früh vor Abreise beantragt werden. Für das Tracking sollten Sie in guter körperlicher Verfassung sein. Nehmen Sie eine Kopie Ihres Reisepasses mit. Unerlässlich ist eine gute Ausrüstung inklusive Wanderstiefeln, Regenjacke, Trekkinghose und Mütze. Denken Sie daran, dass fotografieren mit Blitz nicht gestattet ist."

Gorilla

"Wenn man das erste Mal einen leibhaftigen Berggorilla sieht, ist das ein magischer Moment. Wenn man nach einem leichten oder vielleicht auch etwas schwierigeren Aufstieg in den Bergurwäldern Ugandas eine ganze Berggorillafamilie in ihrer natürlichen Umgebung sieht, ist das unvergesslich."

Mein WhatsApp-Status-Bericht beginnt mit:

Kisoro

Heute müssen wir früh aus den Federn. Es ist 04.45 Uhr als sich die Weckfunktion meines Handys bemerkbar macht. Eine halbe Stunde später bin ich beim frühen Stück Brot. "Das deutsche Wort Frühstück reicht etymologisch bis ins 15. Jahrhundert zurück und bedeutete ursprünglich das frühmorgens gegessene Stück Brot. Das Wort löste den bis dahin üblichen mittelhochdeutschen Ausdruck morgenbrōt ab."

Kisoro

Kurz vor sechs Uhr sind alle bereit und wir fahren los. Zuerst in der Ebene, dann Hügel hinauf und durch Dörfer. Menschen sind im Stockfinsteren, zu Fuss ohne Licht, unterwegs zur Arbeit auf die Felder. Es geht weiter hinauf. Aus Hügeln werden Berge. Einige Motorräder und Autos begegnen uns. Ab und zu fahren wir durch Nebelschwaden, die aus den Wäldern emporsteigen. Langsam wird es heller. Um 07.20 Uhr sind wir beim Gate.

Kisoro

Alle nehmen nochmals zwei Wasser vom Vorrat im Auto; nun haben wir je 4 Flaschen, 2 Liter Wasser, am Rücken. Wir müssen die Hände desinfizieren und die Temperatur wird gemessen, bei mir zeigt es 36,5° an. Nach und nach treffen andere Fahrzeuge mit Touristen ein. Wir Touristen müssen die Pässe oder, wie ich, Passkopien zur Registrierung abgeben. Träger in grauer Kleidung sind da, deren Dienste 15 $ kosten. Es wird uns empfohlen, deren Hilfeleistungen in Anspruch zu nehmen. "The porters carry your backpack and support you when walking, pulling and pushing." Ich bin mir nicht zu schade und sage dem Engagement zu. Schlussendlich sind wir 12 Personen, die auf das Briefing um 8 Uhr warten. Auf dem Weg dorthin passieren wir Desinfektionsschleusen.

Kisoro

Rushage

Noch wird eingetragen, gezählt, diskutiert.

Rushage

Das Briefing beginnt mit 10 Minuten Verspätung.

Rushage

Es ist frisch. Ich ziehe mir deshalb die Regenjacke über und mache die Wanderstöcke bereit. Die neu gekauften (Handwerker-)Handschuhe werden heute zum ersten Einsatz kommen. Einige Leute haben Gamaschen dabei; ich ziehe wieder die Socken über die Hosen (wegen dem Ameisen).

Rushage

Ein deutsches Ehepaar und wir drei, werden der Mucunguzi Gruppe zugeteilt. Mucunguzi ist der Name der Gorilla Familie, die wir fünf besuchen werden. "Mucunguzi gorilla family is a newly habituated gorilla group in Rushaga region of Bwindi Impenetrable National Park. It is a recent addition to the habituated gorilla family groups in the southern gorilla trekking sectors of Bwindi National Park, Southwestern Uganda. Mucunguzi group takes its name from a silverback Mucunguzi and the word Mucunguzi is a local word which means ‘savoir'. Mucunguzi gorilla family is located in the Rushaga sector."

Rushage

Zu meinem Erstaunen gehts nun nicht zu Fuss los. Um halb neun Uhr steigen wir wieder in unsere Fahrzeuge und fahren eine halbe Stunde.

Rushage

Wir steigen aus. Wieso dies ausgerechnet bei der wohl engsten Stelle sein muss, entzieht sich mir. Touristen, Holz, Kühe, Fahrzeug - irgendwie geht's.

Rushage

Rushage

Wir treffen hier auf die gebuchten Träger - insgesamt deren vier - und die Rangers.

Bwindi Nationalpark Rushage

Die Verhaltensregeln für allfällige Toilettenstops werden uns erklärt. 1) Kleines Geschäft: Ranger informieren. Ab in die Büsche. 2) Grosses Geschäft: Ranger informieren. Ein Loch machen (lassen). Geschäft verrichten. Loch zuschütten. 09.11 Uhr: Es geht los; eine gewisse Anspannung fühle ich in mir. Was wird uns erwarten?

Bwindi Nationalpark Rushage

Zuerst laufen wir durch Plantagen und ein Dorf.

Bwindi Nationalpark Rushage

Staunende Kinderaugen über die Fremdlinge.

Bwindi Nationalpark Rushage

Unser Frontmann: Wegen Wald-Elefanten und wilden Gorillas, die noch nicht an Menschen gewöhnt sind, geht voraus und am Schluss je ein Ranger mit einem Gewehr.

Bwindi Nationalpark Rushage

Unser Schlussmann; den letzten beissen die Hunde.

Bwindi Nationalpark Rushage

An zweiter Stelle läuft unser Guide mit einer Machete. Dann folgen die Touris mit ihren Trägern. Nachdem wir das Dorf verlassen haben, sehen wir den Urwald vor uns. Es sieht aus wie eine Wand.

Bwindi Nationalpark Rushage

Bwindi Nationalpark Rushage

Bwindi Nationalpark Rushage

Ein letztes Foto vor dem Dschungel, dann gehts mutig in den "impenetrable jungle", undurchdringlichen Urwald hinein ...

Gorilla Tracking Rushage

Wege gibt es nun keine mehr. Mit der Machete wird eine Schneise in das Grünzeug gehauen. Das Vorwärtskommen ist nicht einfach. Wurzeln und Lianen, kreuz und quer. Wasserrinnsale. Ein- zweimal stürze ich, aber das geht den anderen auch so. Die helfenden Hände der Träger sind schnell zur Stelle.

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gäll Angela, du bist froh um die dargebotene Hand?

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Irgendwann hören wir Rufe und stossen bald darauf auf drei Ranger, die bereits frühmorgens aufgebrochen sind um die Gorillas zu suchen. Nun heisst es nochmals Wasser trinken, denn die Träger werden zurück bleiben. Es dürfen maximal 8 Personen, ausser den Rangern, zu den Gorillas. Auch die erhaltenden Wanderstäbe und meine Wanderstöcke müssen wir zurücklassen.

Gorilla Tracking Rushage

Nun wird das Vorwärtskommen noch herausfordernder, noch schwieriger. Nun stocklos bin ich froh, Handschuhe zu tragen, ich halte mich an allem fest, was irgendwie nach Halt aussieht. Manchmal zeigt sich der Halt aber als trügerisch.

Gorilla Tracking Rushage

Stau; die Ranger schauen sich um.

Gorilla Tracking Rushage

Unsere Spuren im Dschungel.

Gorilla Tracking Rushage

Nach gut 3/4 Stunden der erste Kontakt mit einem Berggorilla. Noch sitzt er weit entfernt auf einem Baum.

Gorilla Tracking Rushage

Er klettert nach unten und beginnt, Blätter zu fressen.

Gorilla Tracking Rushage

Die Ranger beginnen das Gestrüpp wegzuhauen damit wir bessere Sicht haben.

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

"Verschränkte Arme" - die Gestik und Mimik sind sehr menschenähnlich.

Gorilla Tracking Rushage

Ich bin überrascht über die Grösse des Gorilla. "Er" sei ein weiblicher Gorilla, meint der Ranger neben mir. Kurze Zeit später raunt er mir „the dominant“ zu. Der Dominierende, der Boss der Familie, lässt sich blicken.

Gorilla Tracking Rushage

Wir müssen näher ran, was bei der Beschaffenheit des Bodens nicht einfach ist.

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Der Silberrücken ist noch viel grösser und wuchtiger; anscheinend 180 cm gross und 200 Kilo schwer. Er verschwindet wieder, zwei Ranger folgen ihm. Wir sollen warten.

Wir erhalten Besuch: Plötzlich steht ein Gorilla hinter uns auf dem neu geschlagenen Pfad.

Gorilla Tracking Rushage

Wir sollen ruhig bleiben, sagt einer der Ranger, und Platz machen. Das ist aber einfacher gesagt als getan, gibts nebem dem Pfad nichts als das wilde Grün des Urwaldes.

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Die beiden Berggorilla-Weibchen warten ruhig und friedlich, bis wir ihnen Platz gemacht haben; dann setzen sie ihren Weg fort.

 Unglaublich, so nahe, keine 2 Meter!

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking RushageGorilla Tracking Rushage

Die Rangers schlagen eine Schneise und wir folgen den Gorillas, was aber nur langsam geht.

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Wo gehts lang?

Gorilla Tracking Rushage

Der Schlussmann ist immer wachsam hinter uns.

Gorilla Tracking Rushage

Wir stossen auf eine Gorilla Mutter mit ihrem Baby, 3 Monate alt. In der Nähe sitzt der Silberrücken. Wir sind ganz nahe dran.

Gorilla Tracking Rushage

 

Es ist so süss, dem Kleinen zuzuschauen. Wenn die Haare nicht wären, dann könnte es ein Menschenbaby sein. Von wem stammen wir ab?

Gorilla Tracking RushageGorilla Tracking RushageGorilla Tracking Rushage

Nun wenden wir uns dem Silberrücken zu.

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking RushageGorilla Tracking RushageGorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

So nahe bei einem wilden Tier war ich noch nie. Es ist sehr eindrücklich, dieses Riesentier so friedlich erleben zu können.

Gorilla Tracking Rushage

Wir fotografieren und filmen wie die Verrückten bis irgendeinmal der Ranger-Guide sagt, die Stunde sei um. Was schon? Drei der Ranger bleiben bei der Gorilla-Familie zurück. Damit sich die Tiere an die Menschen gewöhnen sei mehr als diese Touristen-Stunde nötig. Sie erhalten von uns ein Trinkgeld. Noch ein paar letzte Fotos und wir treten den Rückweg an. Wobei "weg": es wird der kürzeste Weg gewählt und der geht gerade aus steil aufwärts. Zum Glück treffen wir wieder auf unsere Träger, die uns beim Aufwärtskraxeln mit Stossen und Ziehen unterstützen.

Gorilla Tracking Rushage

Später, als wir aus dem Dschungel hinaustreten, werden wir gefragt, ob wir hier den Lunch essen möchten, da später kein Schatten mehr vorhanden sei. Wir verneinen, trinken Wasser und nehmen die letzte halbe Stunde in Angriff.

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Ein letzter Blick zurück auf den Dschungel, in dem wir das unvergessliche Erlebnis mit den Berggorillas erlebten.

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Meine extra für diesen Tag gekauften Handschuhe schenke ich meinem Träger, welcher sich offensichtlich über das Nützliche freut.

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking Rushage

Die Fahrzeuge sind in Sichtweite. Dort angekommen, erhalten wir alle das Gorilla Tracking Certificate.

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking RushageWir bezahlen die Träger, geben dem Ranger-Team ein Trinkgeld und verabschieden uns. Bei einem dahergekommenen Strassenhändler kaufe ich mir einen Souvenir-Gorilla. Danach beginnen wir unsere Rückfahrt. Es ist zwischenzeitlich halb eins geworden. Sieben Stunden sind seit dem Frühstück vergangen; ich habe Hunger. Aber wie es scheint, werden wir die Paketlunches wohl erst im Hotel essen. So ist es. Um 13.30 Uhr treffen wir dort ein. Wir stillen den Hunger, danach gönne ich mir eine Schlafpause. Später treffen wir uns wieder im Garten. Wir wollen gemeinsam den Markt besuchen. Es beginnt zu regnen. Wir warten. Es hört auf zu regnen, wir wollen gehen, da kommt Richard. Er rät Katrin davon ab, morgen auf eigene Faust eine Tour zu machen. Er könne aber einen Guide organisieren. Es beginnt wieder zu regnen. Wir holen uns Schirme aus den Zimmern, jedoch, in meinem ist keiner, dafür hat Angela zwei.

Kisoro

Auf der Strasse vor dem Hotel werden Bananen direkt ab Lastwagen verkauft.

Kisoro

Can I take a picture? Die einen winken ab, die anderen "sagen" lachend ja. Also drücke ich ab.

Kisoro

Die Leute auf der Strasse und auf dem Markt wollen nicht fotografiert werden. Dann halt nur mit dem im Handy eingebauten Teleobjektiv. Auf dem Markt herrscht ein Gewimmel, von Corona-Distanz keine Spur. Richard hat uns gesagt, dass ohne Corona auch Leute aus dem Kongo und aus Ruanda dem Markt besuchen. Jetzt sei bedeutend weniger Betrieb. Der Markt ist jeweils montags und donnerstags.

Kisoro

Kisoro

Nach einer Stunde kehren wir zum Travellers Rest zurück.

Kisoro

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Apéro am Kaminfeuer, diesmal mit einem Tusker: "Tusker is a beer brand owned by East African Breweries, with over 700'000 hectolitres being sold in Kenya per year. It is also the largest African beer brand in the Diageo group."

Kisoro

Katrin zeigt uns Datenauswertungen unserer Leistungen im Dschungel:

Gorilla Tracking Rushage

Gorilla Tracking RushageGorilla Tracking Rushage

Nach dem Abendessen ziehen sich alle früh in die Zimmer zurück. Für morgen haben wir das Frühstück erst auf acht Uhr bestellt, noch nie so spät!

 

Tag 16, Dienstag, 6. Juli 2021: Ruhetag, Kisoro

"Heute können Sie sich von Ihrem Gorilla Tracking erholen oder verschiedene Ausflüge unternehmen. Falls für den vorigen Tag kein Gorilla Permit verfügbar war, unternehmen Sie heute das Gorilla Tracking."

Heute ist der erste Tag ohne Programm. Kein Wecker. Keine Abfahrt. Wir treffen uns zum Frühstück um 08.00 Uhr, bei dem wir uns fürs Nichtstun entscheiden und die angebotenen Optionen beiseite lassen.

Travellers Rest Hotel Kisoro

Nach dem späten Frühstück schaue ich mich im Garten um.

Travellers Rest Hotel Kisoro

Erfrischend neue Corona-Regeln-Hinweise ziehen den Focus meiner Kamera auf sich.

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Wir hängen im Garten herum. Tauschen die Plätze weil es im Schatten zu kalt wird und tauschen sie später wieder, weil die Sonne zu stark scheint.

Travellers Rest Hotel Kisoro

Irgendeinmal haben wir genug vom Nichtstun und entscheiden, die Tour zum Aussichtspunkt zu unternehmen. Als Richard kommt, fragen wir ihn, welches die beste Zeit dafür sei. Er organisiert einen Führer für 14.30 Uhr. Um die Mittagszeit herum frage ich nach einer Suppe und bestelle eine "Cream of mushroom soup". Danach ziehe ich mich zurück und zeige mich erst kurz vor dem Abmarschzeitpunkt wieder. Die Wanderstöcke nehme ich mit, zudem hat Richard gutes Schuhwerk empfohlen, also ziehe ich die Wanderschuhe an. Wir seien rund zwei Stunden unterwegs.

Das "Pièce de résistance" ist der Sagitwe Vulkan Hügel in der Nähe von Kisoro:

Sagitwe Kisoro

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Fotoquelle: Josh Hamby

Kisoro

Die Wanderung beginnt beim Hotel und geht zuerst durchs Dorf. Dann biegen wir ab und kommen nur noch an einzelnen Bauernhöfen vorbei.

Kisoro

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Bald sehen wir das Ziel. Am Fuss des Vulkanhügels gehts in einen kleinen Pfad über, der mehr oder weniger schnurgerade den Hügel hochgeht. Es ist steil, ich bin froh um mein Equipment.

Kisoro

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Je höher wir steigen, je mehr sehen wir von der Umgebung. Häuser mit verschieden farbigen Wellblech-Dächern. Ab und zu ein Haus mit Ziegeln, welches reichen Leuten gehört, erklärt unser Guide.

Kisoro

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Gipfelfoto.

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Der Krater ist grün bewachsen, auch mit Bäumen. Unten grasen Ziegen. Die Geisshirten, Buben, hüten die Tiere vom Kraterrand aus. Im Krater werden Bäume für den Hausbau geschlagen.

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Wir umrunden den Krater.

Kisoro

Von hier oben sieht man drei der Virunga Vulkane ("Die Virunga-Vulkane sind acht Vulkane im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo."). Von links nach rechts: Der 4'127 Meter hohe Muhavura, "der Führer", ist der dritthöchste der acht Vulkane. Der Gahinga, „ein Haufen Steine“, mit 3'474 Metern der kleinste der Vulkane in der Virunga-Kette. Der Sabinyo, "die Zähne des alten Mannes" ist 3'645 Meter hoch.

Kisoro

Kisoro

Kisoro Kisoro

Beim Abstieg führt uns der Guide über einen anderen Weg nach unten.

Kisoro

Wir kommen in eine Art Villen-Gegend, mit hohen Mauern und Stacheldraht oben drauf, oder Glasscherben.

Kisoro

Kisoro

Zurück im Hotel erhält der Führer von uns je 5 USD. Danach geniessen wir ein erfrischendes Bier, diesmal wieder das bewährte Nile.

Travellers Rest Hotel

Travellers Rest ResortTravellers Rest ResortNach dem Abendessen - es gab erstmals Kochbananen - wollen wir die Rechnungen bezahlen. Die nehmen keine Euro, sagen mir die Mädels, nachdem sie ihre Rechnungen bezahlt haben. Ups (althergebracht "Hoppla"), da hat jemand ein Problem. Ich gehe zur Rezeption, wohl wissend, dass ich zuwenig Uganda-Schilling habe. Er könne schon Euro annehmen, sagt mir der Mann, wisse aber den aktuellen Kurs nicht. Ich zeige ihm denjenigen von meinem App. Aber bevor die Diskussion losgeht, leiht mir Katrin 300‘000 UGX für die Begleichung meiner Rechnung von 300‘300 UGX (rund 71 Euro).

 

Tag 17, Mittwoch, 7. Juli 2021: Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

"Sie lassen die Vulkane hinter sich und machen sich auf zum Lake Mburo Nationalpark. Zuerst fahren Sie durch die Hügellandschaft im Südwesten Ugandas, die allmählich in eine Ebene mit trockenem Gras übergeht. In Igongo legen Sie eine Mittagspause ein. Neben dem schmackhaften Essen (nicht inklusive) lohnt es sich auch, die Pause für einen Besuch des Igongo Cultural Centers und Museum zu nutzen. Von der Asphaltstrasse biegen Sie rechts ab zu einem kleinen aber interessanten Nationalpark. Auf dem Weg zum Parkeingang sehen Sie grasende Herden der typischen Kühe mit ihren langen Hörnern. Der Lake Mburo Nationalpark ist geschmückt mit hunderten Akazien und einem bezaubernden See in der Mitte. Am Abend ist das Restaurant der idyllischste Ort, um den malerischen Sonnenuntergang zu geniessen (Abendessen nicht inklusive). Fahrzeit: ca. 8 Stunden."

BaumtomatenObwohl die Abfahrt erst um acht Uhr ist, habe ich den Wecker für heute auf 06.30 Uhr gestellt. Ich brauche mehr Zeit fürs Packen. Die beiden Gruppen, die gestern angekommen sind, machen Lärm beim Aufstehen für ihr Gorilla Tracking. So stehe ich früher auf als angedacht und bin bereits viertel vor sechs Uhr bereit. Nun habe ich Zeit zum Schreiben, auch Gratulationen für zwei Geburtstage. Um 07.15 Uhr gehe ich zum Frühstück. Heute gibt es eine Frucht, welche wir noch nie hatten: "Tree tomatoes", Baumtomaten. "Die Tamarillo oder Baumtomate ist eine Art aus der Gattung der Nachtschatten. Bekannt ist die Tamarillo vor allem durch die kleine, eiförmige rote oder gelbe Frucht, deretwegen sie kultiviert wird."

Travellers Rest Hotel

Die mitgebrachten Feuchttüchlein, für den Notfall gedacht, der bisher zum Glück noch nie eintraf, leisten auch sonst angenehme Dienste ...

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

Wir verlassen Kisoro und fahren einen Hügel hinauf, wo wir einen letzten Blick auf den Muhavura-Vulkan werfen können.

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

Kurz darauf werden wir gestoppt; ein liegengebliebener LKW verursacht einen Stau.

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

Bald haben wir wieder freie Fahrt und ...

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

... sind mehr oder weniger alleine auf den Strassen unterwegs.

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

In Kabale halten wir bei einem Supermarkt; ich habe Richard gesagt, dass ich Zahnpasta brauche und Geld wechseln muss. Richard erkundigt sich und teilt mir mit, dass ich auch gleich im Laden Geld wechseln könne. Für die Tube Colgate Herbal bezahle ich 4'800 Uganda Schilling (1.13 Euro) und für 150 Euro erhalte ich 607‘500 UGX (Kurs 4'050). Nachdem ich Katrin die Schulden zurückbezahlt habe, fährt es sich entspannter.

Der nächste Halt gilt irgendwie auch der Entspannung.

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

Nicht dass wir uns zu einem gemütlichen Barbecue niederlassen. Nein, die Entspannung rührt woanders her.

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

Um 12.40 Uhr fährt Richard in eine schöne Hotelanlage hinein; Mittagspause ist angesagt.

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

Es wird ein Buffet angeboten, welches wir nehmen. So toll ist es aber nicht. Hätte wohl besser eine Rolex gegessen ?!?! "Die unabhängige schweizerische Uhrenmanufaktur Rolex, mit Hauptsitz in Genf, stellt mechanische Armbanduhren im Luxussegment her. Rolex ist sehr wahrscheinlich die bekannteste Uhrenmarke der Welt".

Kisoro - Lake Mburo Nationalpark

"Ugandan Rolex, commonly referred to as Rolex, is a popular food item in Uganda, combining an egg omelette and veggies wrapped in a chapati. This single-portion dish is quick to prepare, and can be eaten at any time of the day, from breakfast to a lunch or supper meal or snack. The name "rolex" comes from its method of preparation, with the chapati and the omelette rolled together ('rolled eggs')".

Eine Stunde später gehts weiter und 50 Minuten später schauen wir von unten zum Hügel hinauf, wo das Eagles Nest liegt. Unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte.

Mburo Eagles Nest

Die Auffahrt nach oben ist sehr steil. Oben werden wir, nach dem üblichen Willkommenszeremonial, zu unseren Unterkünften geführt.

Mburo Eagles Nest

Mburo Eagles Nest

Dies ist mein Zelt. Ich richte mich ein.

Mburo Eagles Nest

Mburo Eagles Nest

Aussicht vom Bett auf den Lake Mburo und Einblick in das Innenleben meiner Unterkunft.

Mburo Eagles Nest

Nachttischlampe mit Trillerpfeife - Alarm?

Mburo Eagles Nest

Um vier Uhr treffen wir uns beim Parkplatz zu einem Game Drive im Lake Maburo Nationalpark.

Lake Mburo Nationalpark

Wir benötigen nur 10 Minuten, vom Eagles Nest (Nr. 5 auf dem Bild) bis zum Sanga Gate.

Lake Mburo Nationalpark

"Der Lake-Mburo-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im westlichen Teil von Uganda und ist 370 km² groß. Im Jahre 1933 erfolgte die Einrichtung eines Controlled Hunting Area, einem kontrollierten Jagdgebiet, das 1963 zum Game Reserve (Wildreservat) erhoben wurde. Schliesslich erfolgte 1983 die Errichtung des Nationalparks. Angehörige der Hema nutzten das Grasland auch nach Errichtung des Nationalparks für ihre Viehherden. Daraus entspann sich ein politischer Konflikt mit der Obote-Regierung, der auch zu Umsiedlung Widerstand leistender Bewohner führte, die für den erlittenen Landverlust keinen Ausgleich erhielten. Das brachte der Errichtung des Nationalparks kein vorteilhaftes Ansehen ein. Im Jahre 1985 besetzten ehemalige Bewohner Gebiete des Nationalparks, zerstörten dabei Infrastruktureinrichtungen, vertrieben die Parkranger und töteten Tiere. Von der späteren NRM-Regierung wurde das Nationalparkterritorium 1986 neu festgelegt, das nun nur noch die Hälfte der ursprünglichen Fläche umfasste."

Lake Mburo Nationalpark

Im Park fahren wir vorerst der Sonne entgegen und halten nach Tieren Ausschau.

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Warzenschweine sind die ersten Tiere, die sich zeigen.

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Die grösste Herde von Burchell-Zebras, eine Unterart der Steppenzebras, leben hier.

Lake Mburo Nationalpark

Wenn sie eng zusammenstehen, ist es oft schwierig, die einzelnen Tiere zu erkennen.

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Der Park ist das einzige Reservat in Uganda mit Impalas.

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Defassa-Wasserböcke.

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Auch Vögel in Bäumen ziehen unsere, nicht unbedingt meine, Aufmerksamkeit auf sich. Viel mehr Freude habe ich an Giraffen.

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Auch Büffel fehlen nicht im Reservat.

Lake Mburo Nationalpark

Als wir um 19.15 Uhr zurückkehren, geht bereits die Sonne unter.

Mburto Eagles Nest

Das Spezielle an unserem Adlerhorst ist nicht nur die Lage mit der Rundumsicht, sondern auch der nicht vorhandene WiFi-Empfang und, erstmalig, dass wir in unseren Unterkünften keine Steckdosen haben. So laden alle ihre Geräte am zentralen "Charging Point" im offenen Restaurant auf.

Mburto Eagles Nest

 

Tag 18, Donneratag, 8. Juli 2021: Lake Mburo Nationalpark

"Der Lake Mburo ist der einzige Nationalpark in Uganda, in dem neben Bleichböcken und Leierantilopen auch Impalas zu finden sind. Natürlich leben im Park noch weitere Tier wie Büffel, Zebras, Pferdeantilopen, Hyänen und wenige Leoparden. Darüber hinaus gibt es hier mehr als 350 Vogelarten. Sie unternehmen eine morgendliche Pirschfahrt, eine Safari zu Fuss mit einem Führer und eine Bootsfahrt auf dem Lake Mburo."

Wecker 05.40 Uhr - Frühstück 06.00 Uhr - Abfahrt 06.45 Uhr. So lauten die Eckdaten für die Übergangszeit zwischen der letzten Nacht und dem heutigen Tag.

Mburo Eagles Nest

Mburo Eagles Nest

Während ich nach dem Frühstück gemütlich auf dem Thron sitze, kommt brummend ein grosses Insekt ins Bad. Fertig ist's mit ruhig sitzen.

Zehn Minuten nach sieben Uhr sind wir beim Gate, wo Aron, ein bewaffneter Ranger, zusteigt. Die im Programm erwähnte "morgentliche Pirschfahrt" haben wir bereits gestern als Nachmittags-Pirschfahrt unternommen. Deshalb machen wir nun mit Aron Bushwalking. Wir fahren mit dem Auto in den Park hinein und steigen nach 15 Minuten aus. Aron macht mit Richard den Treffpunkt und die Zeit ab. Danach beginnt die Walking Safari.

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Aus dieser Perspektive Tiere zu sehen - als erstes treffen wir auf Giraffen - vermittelt ein ganz anderes Gefühl als vom Auto aus.

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Aron führt uns in den Teil des Parks, wo die Ranger mit kontrollierten Feuern die Grassteppe und Büsche verbrannt haben. Schlussendlich fördern sie dadurch die Vegetation. Der ausgebliebene Regen hat nun aber zu einer Verzögerung geführt. Nach ein paar Tagen mit Regen sei hier alles wieder grün.

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Der ausgebliebene Regen ist sichtbar, wie das ausgetrocknete Schlammloch und der nicht mehr existierende See zeigen.

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Wir begegnen eigenartiger Flora, die sich zu schützen weiss.

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Aron frischt unser "Wissen" über Termitenhügel auf und fügt Neues dazu. Um uns zu demonstrieren, wie die Verteidigung funktioniert, lässt Aron sich sogar von einem Termiten-Soldaten beissen.

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Wir, eigentlich ist es Ranger Aron, entdecken Büffelknochen. Damit lässt sich doch noch was machen?

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Und noch eine andere Trophäe weckt mein Interesse.

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Während wir beobachten, werden auch wir immer wieder neugierig beäugt.

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Uns überrascht immer wieder das friedliche Beisammensein der verschiedenen Tiere.

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Um 09.50 Uhr treffen wir auf Richard und fahren zum Gate zurück. Unterwegs gibts aber nochmals Gelegenheit, auf den Auslöser zu drücken.

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Bushwalking Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Aron erklärt uns, dass 20 % der Einnahmen ans Dorf gingen, an die Bevölkerung für Schulen und Gesundheit. Wir verabschieden uns von Aron mit einer "Handvoll Dollar". Auf dem Weg zum Dorf fahren wir an einer Herde Langhornkühen vorbei.

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Auch hier sind Bananen allgegenwärtig.

Lake Mburo Nationalpark

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Auf dem Weg zum Eagles Nest hinauf geniessen wir wieder eine "Afrikanische Massage". Dieses pure Schüttelbecherfeeling lassen wir insgesamt acht mal über uns ergehen.

Lake Mburo Nationalpark

Um 10.20 Uhr kommen wir oben an. Jede/r geniesst die Mittagspause individuell. Um 14.10 Uhr ist Treffpunkt für die nachmittägliche Bootsfahrt auf dem Lake Mburo.

Als wir nach der Fahrt durch den Park bei der Bootsanlegestelle ankommen und warten, rätseln wir, welches Boot wohl für uns sei.

Lake Mburo Nationalpark

Eines schliessen wir aus.

Lake Mburo Nationalpark

Motorengeräusch ertönt, ein Motorrad fährt auf den Platz und bringt Treibstoff ... auf das grösste Boot.

Lake Mburo Nationalpark

Das zweistöckige Boot wird bereit gemacht, Abdeckplanen werden weggenommen und Reinigungsarbeiten gestartet. Kurz darauf kommt ein Mann, spricht mit den beiden mit dem Boot beschäftigten Männern und der Benzinkanister wird auf eines der kleineren Boote getragen. Wir sind wohl zu wenige, dass sich die Fahrt mit dem grossen Boot lohnt.

Lake Mburo Nationalpark

Wir werden aufgefordert einzusteigen; Schwimmwesten werden verteilt.

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Die Fahrt beginnt. Wir fahren dem Ufer entlang.

Lake Mburo Nationalpark

Die Pflanzenwelt am Ufer ist vielfältig; die Ufervegetation wechselt, was das Vorbeifahren interessant macht.

Lake Mburo Nationalpark

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Nebst der Flora, ist auch die Fauna reich. Die unterschiedlichsten Tiere zeigen sich am Ufer, im Wasser und in der Luft.

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Lake Mburo Nationalpark

Hypos Bullen sind sehr schwere Tiere. Flusspferde sind nach den Elefanten, die zweitschwersten Tiere Afrikas, sind aber trotz des Gewichts extrem beweglich und dadurch gefährlich.

Gemäss "Tierchenwelt.de" sind folgende Tiere Rekordhalter:

Tier-Rekorde

Noch etwas zum Blauwal. "Der riesige Blauwal ist heutzutage das grösste und schwerste Tier der Welt. Es hat ein Gewicht von etwa 200 Tonnen und alleine seine Zunge wiegt so viel wie ein ausgewachsener Elefant."

Lake Mburo Nationalpark

Sofort kommt Spannung auf, wenn der Bootsführer "crocodile" sagt.

"Krokodil, in tropischen und subtropischen Gewässern lebendes, grosses, räuberisches Reptil mit einer von Schuppen oder Platten aus Horn bedeckten Haut, lang gestrecktem Kopf und grossem Maul mit scharfen, unregelmässigen Zähnen und einem langen, kräftigen Schwanz."

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Das Schicksal dieses alten Büffels sei, entweder zu verhungern oder von einem Krokodil gefressen zu werden.

Lake Mburo Nationalpark

Lake Mburo Nationalpark

Gegen Schluss sehen wir dieses grosse Krokodil, von dem sich das Flusspferd allerdings nicht zu fürchten scheint/braucht.

Lake Mburo Nationalpark

Um zehn nach vier Uhr kehren wir zurück. Zwischenzeitlich ist das grosse Boot doch noch abgefahren.

Zurück im Eagles Nest bezahle ich die Rechnung für meine Konsumationen der letzten beiden Tage, knapp 50 Euro inkl. Trinkgeld. Bei einem kühlen Bier lassen wir unsere Erlebnisse auf uns wirken.

 

Tag 19, Freitag, 9. Juli 2021: Lake Mburo Nationalpark - Kampala

"Nachdem Sie sehr oft früh aufstehen mussten, können Sie heute länger schlafen. Nach Ihrem Frühstück fahren Sie etwa fünf Stunden zurück nach Entebbe. Unterwegs können Sie die Pause am Äquator für ein Mittagessen und das obligatorische Erinnerungsfoto am berühmten Äquator-Schild nutzen. Ihr Fahrer bringt Sie zum Speke Resort Munyonyo für Ihre gebuchte Verlängerung."

Mburo Eagles Nest

Richard weiss offensichtlich nichts von "heute können Sie länger schlafen", denn er setzt die Abfahrt auf 7 Uhr fest. Ich rechne wie üblich 1 1/2 Stunden Zeit ein, weshalb der Wecker auf 05.40 Uhr eingestellt ist. Ich erwache früher und gehe nach draussen, wo ich um 05.33 Uhr das Foto vom Zelt mache. Das Frühstück haben wir für 06.15 Uhr bestellt.

Mburo Eagles Nest

Auf dem Weg zum Parkplatz, mit dem Lake Mburo im Hintergrund.

Mburo Eagles Nest

Das Gepäck ist verstaut, die letzte gemeinsame Fahrt, für den letzten Tag, den wir zusammen verbringen. Während Angela und Katrin für eine Nacht im Airport Guesthouse bleiben werden, werde ich für ein paar Erholungstage in einem Hotel am Viktoriasee in Kampala logieren.

Uganda

Uganda

"Die Herstellung von Ziegelsteinen hat auf dem Land Tradition. Der benötigte Lehm ist überall vorhanden. In Formen werden Rohlingen erstellt, die nach dem Trocknen zu einem Ofen mit Brennkammer aufgeschichtet werden. Während des ca. 24 Stunden dauernden Brennvorgangs entstehen Ziegelsteine, die allerdings nicht die Qualität (Stabilität) der Industrieziegelsteine erreichen, aber ohne Problem für ein- bis zwei-geschossige Gebäude und für den Bau von Begrenzungsmauern eingesetzt werden können. Das Ziegelbrennen wird von Familien durchgeführt."

Uganda

Um 09.15 Uhr gibt es in Masaka eine Pinkelpause. "Die rund 75'000 Einwohner zählende Stadt liegt in der Nähe vom Viktoriasee, südlich des Äquators, an der Fernstrasse von Kampala nach Mbarara und Ruanda. Der nächstgelegene Hafen am Viktoriasee ist das östlich gelegene und rund 40 km entfernte Bukakata (Fähre zu den Ssese Islands). Masaka ist seit 1953 Sitz des römisch-katholischen Bistums Masaka, hat aber eine religiös gemischte Bevölkerung (Christen, Muslime). 1979 wurde die Stadt beim Einmarsch tansanischer Truppen, die an der Vertreibung Idi Amins beteiligt waren, stark zerstört, was man noch heute an manchen Stellen im Stadtbild sehen kann."

Die Fahrt ist nicht abwechslungsreich, langweilig. Statt nach Tieren Ausschau halten zu können, beginne ich, bei den verschiedenen Transportfahrzeugen die Räder zu zählen. Den Rekord halten die Anhänger-Lastwagen mit insgesamt 26 Rädern: das Zugfahrzeug verfügt über eine Lenkachse (2 Räder) und hinten zwei Doppel-Achsen (8 Räder), sowie dem Anhänger mit 2 x 2 Doppel-Achsen (16 Räder). Dann gibt es die Aufleger-Lastwagen mit 22 Rädern: das Zugfahrzeug ebenfalls mit einer Lenkachse (2) und zwei Doppel-Achsen (8) sowie der Aufleger mit drei Doppel Achsen (12). Es fahren kleinere Lastwagen mit 6 Rädern, die neben der Lenkachse (2) über eine Doppel-Achse (4) verfügen. Lieferwagen und Pickups mit 4 Rädern, gefolgt von den zweirädigen Motor- und Fahrräder runden das Bild ab.

Immer wieder sind auch Fussgänger auf den Fernstrassen unterwegs; mehrheitlich Frauen. Sie tragen Waren auf dem Kopf. Die Motorräder und die Fahrräder werden, sofern nicht im eigenen Besitz, samt den Fahrern gemietet. Diese Transport-Anbieter sieht man in jedem Dorf am Strassenrand warten. Sie bringen die Güter zum Markt oder zum Ort, wo sie gebraucht werden. Bei diesen Transporten scheint es keine Grenzen zu geben: Türe, Wellbleche oder Rohre, die auch quer (!) auf die Motorräder gelegt werden, sieht man. Andere sind mit vielen Bananen-Stauden (15 - 25 Kilo das Stück) beladen (über 100 Kilos). Wiederum andere sind mit 6 oder mehr Wasserkanister zu je 20 Liter behangen. Auch die Fahrräder werden schwer beladen, so dass ein Fahren nicht mehr möglich ist. Oft schieben dann zwei Personen das Fahrrad. Da es sehr oft auch aufwärts geht, ein mühsames Unterfangen. Während die Ware so transportiert wird, laufen die Bananen- oder andere Güter-Besitzer, zu Fuss in den Ort wo der Markt stattfindet und verkaufen ihre dorthin transportiere Waren. Vor Corona konnten sie mit Bussen oder mit Taxi-Motorräder zu den Märkten gelangen. Einmal sehen wir tatsächlich Männer, die zum Vergnügen mit Fahrrädern unterwegs sind, mit entsprechenden Velo-Dresses.

Uganda Äquator Kayabwe

In den Dörfern, aber auch ausserhalb, werden am Strassenrand Früchte aller Art und Gemüse, zum Beispiel Süsskartoffeln, angeboten.

Uganda Äquator Kayabwe

Um 10 Uhr halten wir in Kayabwe an. "Der Kampala-Masaka Highway führt durch Kayabwe in nordöstlicher bis südwestlicher Richtung. Der Äquator verläuft in West-Ost-Richtung durch die Mitte der Stadt, wie sich aus den geographischen Koordinaten der Stadt ableiten lässt: 0°00'02.0"S, 32°02'22.0"E (-0.000556, 32.039444)."

Nicht die frühe Mittagspause ist der Grund, sondern die Überquerung des Äquators. Am 1. Juli 2021, auf dem Weg zum Queen Elizabeth Nationalpark, haben wir die Nordhalbkugel, die nördliche Hemisphäre verlassen und den Äquator erstmals überschritten. Da ein Fotohalt beim Schild kostenpflichtig gewesen wäre, hat uns Richard auf heute vertröstet. Bevor wir die südlichde Halbkugel wieder verlassen, ist dieser Halt deshalb Pflicht. Nicht nur für uns: Das entsprechende Schild wurde schon unzählige Male fotografiert.

Uganda Äquator Kayabwe Uganda Äquator Kayabwe

Einmal Turner, immer Turner.

Uganda Äquator Kayabwe

Uganda Äquator Kayabwe

Uganda Äquator Kayabwe

Letztes Foto mit den Protagonisten der Safari-Gruppenreise. Angela hält eine kleine Ansprache für Richard. Wir bedanken uns und übergeben ihm das unter uns abgemachte Trinkgeld.

Uganda Äquator Kayabwe

Angela hat vom Organisator eine Nachricht erhalten. Bei einer ausreisenden Gruppe sei ein Pärchen positiv getestet worden. Die ganze Gruppe sei nun im Hotel in Quarantäne. Ob sie und Katrin ein Zimmer teilen würden, weil die Zimmer knapp geworden seien. Die beiden sind verständlicherweise nicht begeistert. Obschon geimpft, möchten sie nicht im Quarantäne-Hotel übernachten. Es wird nach einem anderen Hotel für die beiden gesucht. Richard informiert über die Programmänderung, jetzt zuerst mich zu meinem Hotel in Kampala zu bringen. Danach die beiden Mädels in das dann später gefundene Hotel.

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Uganda SafariUm 13.30 Uhr erreichen wir das Eingangstor zu meinem gebuchten Hotel. Ein gründliches Kontrollieren muss ich über mich ergehen lassen. Danach können wir vor den Hoteleingang vorfahren, wo ich mich von meinen Begleiterinnen verabschiede. Gute 2 1/2 Wochen haben Angela, Katrin und ich gemeinsam verbracht und dabei mit Richard 3'400 Kilometer zurückgelegt. Es war eine schöne Zeit, an die ich gerne zurückdenken werde.

Richard kommt für's Check-in mit, weil er das von mir im voraus an den Tourorganisator bezahlte Hotelzimmer an der Rezeption bezahlen muss. Während Richard und ich über den Corona-PCR-Testtermin reden, schaltet sich die Rezeptionistin ein. Sie könne auch einen Arzt organisieren, der zum Testen zu mir ins Hotel käme. Da es nur rund 30 USD mehr sind, ich dafür aber nirgendwohin fahren muss, sage ich zu. Der Arzt würde dann den Test ins Hotel schicken, wo er für mich ausgedruckt wird. Ich vereinbare den Termin für Sonntag um 16 Uhr. Richard teilt mir noch die Zeit mit, um die er mich für den Flughafentransfer abholen kommt. Danach kann ich mein grosses Parterre-Zimmer beziehen.

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Nach dem Einrichten erkundige ich die grosse Resort-Anlage, welche an einer Seitenbucht des grossen Viktoria Sees gelegen ist.

Speke Resort Munyonyo Speke Resort MunyonyoSpeke Resort Munyonyo

Blick zum Infinity Pool und auf Bulinguge Island.

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Der Olympic Pool. "Spend the day lounging by Uganda’s only Olympic pool while sipping on a cocktail ..."

Speke Resort Munyonyo

Schnell stelle ich fest, dass viele Teile der wirklich grossen Anlage, sowohl ganze Zimmertracks wie auch Restaurants, geschlossen sind.

Speke Resort Munyonyo

Yoweri Museveni, Präsident von Uganda, wacht über der Hotelhalle bei der Rezeption.

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Beim Spa angekommen, gönne ich mir eine 1 1/2 stündige Aroma Massage (35 Euro).

Speke Resort Munyonyo

Vorher und nachher, dazwischen Apéro und Abendessen.

Speke Resort Munyonyo

 

Tag 20, Samstag, 10. Juli 2021: Kampala

Heute mal ohne Wecker aufstehen; ich fühle mich wie in den Ferien!

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo Speke Resort Munyonyo

Ich will das Fischerdorf Kasenyi besuchen. An der Rezeption habe ich gestern gefragt, ob ich ein Fahrrad mieten könne. Als ich heute die Strecke checke und feststelle, dass ich für einen Weg gut 4 Stunden benötige, lasse ich die Idee mit dem Fahrrad, dessen Zustand ich nicht kenne, fallen.

Kasenyi

Pius, der gute Geist in der Hotelhalle, meint, er könne für mich ein Taxi organisieren. Darüber bin ich erstaunt, hiess es doch, solche Fahrten seien verboten. Auf meinen entsprechenden Hinweis sagt Pius, es gebe deswegen keine Probleme. So ruft er jemanden an, der um 10 Uhr hier sein wird. Fred heisst mein Driver im neutralen Auto. Seine Preisvorstellung liegt bei 100 USD, die ich so nicht habe. Er nimmt jedoch meinen Vorschlag von 80 EUR an und los geht's.

Kasenyi

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Schweinetransport zum ersten und zweiten.

Kasenyi

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Nach 3/4 Stunden sind wir da. Fred schlägt vor, gemeinsam rumzugehen, was ich gerne annehme. Einfach nur fotografieren geht nicht und die meisten Leute verstehen meine entsprechende Fragen nicht oder wollen sie nicht verstehen. Fred vermittelt und meistens darf ich danach Fotos machen.

Kasenyi

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Die einfachen Fischerboote sind bereits zurückgekehrt und ...

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... der Fang ist grösstenteils verkauft.

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Es wird versucht, mir Fische zu verkaufen, was ich höflich ablehne.

Kasenyi

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Ich bin froh, ist Fred dabei, denn nun laufen wir um Ecken rum, die ich alleine kaum als Wege wahrgenommen hätte.

Kasenyi

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Sinnfrei für mich, die Abfallsammlung mitten im Dorf; mindestens entzieht sich für mich der Sinn.

Kasenyi

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Wir schlendern um die Marktstände herum, die sich um den Abfallplatz anreihen.

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Fred ist wirklich ein Türöffner, denn die nachstehenden Aufnahmen hätte ich wohl kaum machen können.

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Wir kommen zur Stelle, wo die Fischerboote gebaut und unterhalten werden.

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Von weitem habe ich viele Menschen und Boote gesehen. Ich sage Fred, dass ich dorthin möchte. Nun ist auch er überfragt und muss nach dem Weg fragen, der uns durch ein Gatter aus dem Dorf hinaus führt.

Kasenyi

Wir kommen zuerst an einer mobilen Tankstelle und an einem Motorradwaschplatz vorbei, bevor ...

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... wir dort sind, wo ich hin wollte.

Kasenyi

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Blick zurück aufs Fischerdorf Kasenyi.

Kasenyi

Wir kehren zurück, wieder durch das Gatter ins Dorf.

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Wir sind rund eine Stunde herumgelaufen, bevor wir wieder ins Auto steigen und ins Hotel zurückfahren.

Kasenyi

Im Zimmer mache ich eine Pause. Danach erkundige ich noch einmal das Resort, diesmal auf der anderen Seite, wo ich auf eine schöne Gartenanlage stosse.

Speke Resort Munyonyo

Ein Teil des Rasens ist wegen Hochwasser gesperrt.

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo Speke Resort Munyonyo

Sorry, aber du bist ein wirklich hässlicher Vogel.

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Ist ein Schweizer Gärtner für den Unterhalt zuständig? Nein natürlich nicht. "Jakswiss Contractors, Gardeners & Environmental Managers was founded in 2004 by a handful of enthusiastic Vermont gardeners. Today, we serve millions of gardeners nationwide through our catalogs, website and retail stores."

Speke Resort Munyonyo

Im Resort können auch Häuser für 4 Personen gemietet werden.

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Als ich beim Spa vorbei komme, frage ich nach freier Massage-Kapazität. Diesmal buche ich eine Hot Stone Massage.

Speke resort Munyonyo

Die Mitglieder der Hochzeitsgesellschaft, welche ich in einem Teil des Parks angetroffen habe, sind mit standesgemässen Fahrzeugen angereist.

Speke resort Munyonyo

Speke resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Zum Abendessen genehmige ich mir eine Pizza.

Speke Resort Munyonyo Speke Resort Munyonyo

Während dem Abendessen höre ich Musik, deshalb gehe ich nach dem Essen zum Strand. Auf der grossen Hotel-Wiese sind viele Tische aufgestellt worden, die grösstensteils besetzt sind. Einheimische geniessen den Samstagabend, mehrheitlich ohne Masken. Essen, reden, rauchen Sisha, lassen Musik laufen. "Lakeside: Situated in the vast expanse of a neatly manicured lawn on the shores of Lake Victoria, Lake Grill offers a family friendly cuisine under the African sky."

 

Tag 21, Sonntag, 11. Juli 2021: Kampala

Wieder ein Erwachen ohne Wecker. Was ich in der Nacht hörte, hat sich bestätigt: es hat gewittert. Das Grün draussen leuchtet nassgrün. Es ist nach neun Uhr, als ich zum Frühstück gehe, wo ich überrascht werde: Weil viele Gäste von Samstag auf Sonntag logieren, gibt es ein Buffet. Sieht lecker aus. Ich bestelle, wie üblich, einen doppelten Espresso und kurze Zeit danach folgt, wie üblich, mindestens eine Nachbestellung. Die Gewohnheit hat mich wieder.

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Trotz dem feinen Frühstück ist mein Gemütszustand angeschlagen; ich fühle mich angezählt-ähnlich:

Speke Resort MunyonyoSpeke Resort Munyonyo

An der Rezeption erkundige ich mich wegen einem späten Check-out für morgen. Normal wäre 12 Uhr. Für die Verlängerung bis 16 Uhr, wann mein Transfer angesagt ist, 47 USD, ich überlege es mir.

Heute will ich auf eigene Faust die nähere Umgebung vom Resort erkundigen. Der Mulungu Fish Market ist mein Ziel. Auf dem Weg dorthin fallen mir die Gegensätze der Häuser auf. Hier zum Teil protzige Häuser, dort einfache Behausungen.

Kampala Kampala Kampala KampalaKampala Kampala KampalaKampala KampalaKampala

Sonntagsspaziergänger; das habe ich auf dem Land nicht gesehen.

Mulungu Fish Market Kampala

Mulungu Fish Market Kampala

Mulungu Fish Market Kampala

Bevor ich rein darf, muss ich auch hier meine Hände desinfizieren, und natürlich mit Maske.

Mulungu Fish Market Kampala

Mulungu Fish Market Kampala

Mulungu Fish Market Kampala

Ich werde angesprochen, eine Bootstour zu machen. Aber da die Verständigung sehr schlecht ist, verzichte ich auf das Abenteuer.

Mulungu Fish Market Kampala

Auf dem Rückweg folge ich dem Schild zum Martyrs Shrine Namugongo.

Namugongo Martyrs' Shrine

Namugongo Martyrs' Shrine

"Die Basilika der Märtyrer von Uganda ist eine römisch-katholische Kirche im Wallfahrtsort Namugongo nordöstlich von Kampala, Uganda. Die zum Erzbistum Kampala gehörende Kirche ist den Märtyrern von Uganda geweiht und trägt den Titel einer Basilica minor. Der Ort Namugongo war früher die Richtstätte des Königreichs Buganda für schwere Vergehen. 1886 wurden hier 14 der 22 Uganda-Märtyrer um den Heiligen Karl Lwanga auf Befehl des Königs Mwanga lebendig verbrannt, weil sie sich geweigert hatten, ihrem christlichen Glauben abzuschwören. Am 6. Juni 1920 sprach Papst Benedikt XV. die Uganda-Märtyrer selig, am 8. Oktober 1964 wurden sie durch Papst Paul VI. heiliggesprochen. Er ehrte die Märtyrer am 2. August 1969 mit einer Pilgerreise, dem ersten Besuch eines Papstes auf dem afrikanischen Kontinent."

Namugongo Martyrs' Shrine

Namugongo Martyrs' Shrine

Namugongo Martyrs' Shrine

Namugongo Martyrs' Shrine

Namugongo Martyrs' Shrine

Namugongo Martyrs' Shrine

Namugongo Martyrs' Shrine

Namugongo Martyrs' Shrine Namugongo Martyrs' Shrine

Ich mache mich auf den Rückweg.

Namugongo Martyrs' Shrine

Anscheinend nützt das Schild, links davon hats zumindest keinen Abfall.

Namugongo Martyrs' Shrine

"Schuemächerli, Schuemächerli was choschte dini Schue?" - "3 Batzeli, 3 Batzeli ond Nägeli dezue." - "3 Batzeli, 3 Batzeli, das esch mer wahrli z'tür, de louf eg lieber barfuess, dorchs Wasser ond dorchs Füür."

Namugongo Martyrs' Shrine

Der kleine Pfad rechts führt mich zurück zur Kreuzung und von dort ist es nicht mehr weit zum Resort. Zum Zmittag nehme ich nur Tee. Affen machen die Terrasse unsicher. Einer klaut den Zucker von meinem Tisch.

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo Speke Resort Munyonyo

Die Rezeption ruft mich, der Arzt sei da. Wir gehen zusammen in mein Zimmer, wo sich der Arzt zuerst die Schutzkleidung überzieht. Nun nimmt er die für den PCR-Test notwendigen Proben aus den Schleimhäuten meines Nasen-Rachenraums. Danach folgt die administrative Kontrolle und Registrierung meiner Daten.

Speke Resort Munyonyo

Speke Resort Munyonyo

Danach gehen wir zur Rezeption, wo wir den finanziellen Teil erledigen. Dabei buche ich den verlängerten Check-out. Nach dem Abendessen schaue ich ein bisschen das Finale der Fussball-EM, das Spiel zwischen Italien und England aus dem Wembley Stadion in London. Irgendwann signalisieren mir meine zufallenden Augen, dass es Zeit zum Schlafen sei. Nach einem Toilettengang später in der Nacht, schalte ich den Fernseher nochmals ein; es steht 1:1 ...

 

Tag 22, Montag, 12. Juli 2021: Beginn Heimreise, Kampala - Entebbe Flug KL 537 ...

Während ich schlief, wurde die italienische Nationalmannschaft Europameister. Den Final und den Titel holten sie sich mit 3:2 im Elfmeterschiessen.

Mein letzter Tag in Afrika. Ich habe Zeit, viel Zeit. Gemütliches Aufstehen und Frühstücken. Danach hänge ich lesend herum. Am Pool. In der Hotelhalle. Im Zimmer.

Speke Resort Munyonyo

Irgendeinmal gehe ich zur Rezeption und bezahle meine Rechnung inkl. der Verlängerung des Zimmers bis 16 Uhr. Danach mache ich im Zimmer mit meinen Siebensachen eine Auslegeordnung ...

Speke Resort Munyonyo

... um sie dann in meine Reisetasche und den Rucksack zu packen.

Speke Resort Munyonyo

Übrig bleibt meine Reisebekleidung und der Ausdruck des PCR-Testes. Nach dem Packen - noch habe ich eine Stunde Zeit - dusche ich und ziehe mich an.

Speke Resort Munyonyo

Richard ist pünktlich, wie er dies während der ganzen Rundreise war.

Uganda Heimreise

Uganda Heimreise

Vom Hoteleingang zum Parkplatz werden wir kutschiert.

Uganda Heimreise

Kurz nach 17 Uhr sind wir am Flughafen. Bei einer ersten Kontrolle muss ich aussteigen und durch ein Zelt laufen. Dann nochmals ein Stückchen fahren und wir sind auf dem Parkplatz, wo wir uns voneinander verabschieden. Ich lege mein Gepäck auf einen Gepäckwagen und laufe damit Richtung "Departures", Pass und den ausgedruckten PCR Test griffbereit.

Uganda Heimreise Uganda Heimreise

Tragisch: Uganda muss nicht nur vor der Gefahr von COVID-19 warnen, sondern auch mit Verhaltensregeln gegen das Ebola-Fieber ankämpfen, eine der tödlichsten Viruserkrankungen, für die es bisher keine Therapie gibt. Da es höchst ansteckend ist, müssen ein Ausbruch des Fiebers sofort erkannt und Erkrankte isoliert werden.

Uganda Heimreise

In einem grossen, beinahe leeren Zelt, muss ich den PCR Test zeigen. Er wird kontrolliert und bekommt einen Stempel. Als ich das Zelt durch den Ausgang links verlassen will, steht die nächste Kontrolle an. Sie fragen mich nach meiner Airline. Als ich KLM sage, wird mir gesagt, dass das Check-in noch nicht geöffnet sei, ich müsse warten. Wann der Schalter öffne, frage ich. "At seven or seven thirty" bekomme ich zu hören. Zwei oder 2 1/2 Stunden warten! Richard, das hast du jetzt aber gar nicht gut gemacht. Er hatte wohl keine Ahnung, wie lange vor dem Abflug ich am Flughafen sein sollte. Unterwegs im Auto hat er mich gefragt, wann mein Flug sei. Ich setze mich hin und beginne zu lesen. Als ich zum ersten mal nach der Uhrzeit schaue, ist es erst kurz vor sechs Uhr, beim nächsten mal kurz vor halb sieben.

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Es kommen immer wieder Leute und stehen Schlange vor dem Desk. Einige bleiben danach auch im Zelt und setzen sich auf die Bänke um zu warten. Um 19 Uhr versuche ich es nochmals. Vergeblich. Wann denn? Es würde angekündet, wann es soweit sei. Nun versuche ich etwas anderes und sage, ich müsse auf die Toilette. Er weist mich zu einem "Waiting Room" am anderen Ende vom Zelt. Bevor ich dort hinein kann, muss ich mein Gepäck zur Kontrolle auf ein Förderband legen. Danach kann ich zur Toilette und anschliessend neben der Gepäckkontrolle wieder raus und ins Zelt zurück. Es hat nun mehr Security im Zelt und ein Soldat lässt einen Hund ab und zu an Gepäckstücken schnüffeln. Gegen viertel nach sieben stehen mehrere Leute beim Durchgang an. Ich nehme meine Sachen und gehe auch. Diesmal mit Erfolg, ich darf weiter. Gepäck durchleuchten lassen (meine Hüfte zeigt an, ich zeige auf die Narbe an meiner Hüfte). Beim Check-in werde ich gefragt, ob ich das Online-Formular für die Schweiz ausgefüllt hätte. Nein, habe ich nicht, ich würde es bei der Zwischenlandung in Amsterdam machen.

Uganda Heimreise

Ich bekomme meine Boardingkarte und einen Eintritt zur Karibuni Lounge.

Uganda Heimreise

Es gibt nochmals eine Handgepäck-Kontrolle, inklusive Schuhe ausziehen. Danach gehe ich zur Passkontrolle. Ich muss meine Maske runterziehen, Fingerabdrücke nehmen sie keine. Danach nochmals eine Kontrolle, diesmal muss ich meinen Boardingpass, den Pass und den PCR-Test zeigen.

Uganda Heimreise

Beim Eingang zur Lounge sehe ich nochmals Berggorillas.

Uganda Heimreise

Das Warten geht weiter, ist nun aber bedeutend angenehmer.

Uganda Heimreise

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Irgendeinmal ist genügend Zeit verstrichen um zum Gate zu gehen ...

Uganda Heimreise

... und irgendeinmal sitze ich auf Sitz 3D.

Uganda Heimreise

 

Tag 23, Dienstag, 13. Juli 2021: Abschluss Heimreise, Flug KL 537 - Amsterdam - Zürich - Cham

Zwischenlandung in Amsterdam: Der Westen hat mich wieder.

Uganda Amsterdam

Back in the luxus.

Uganda Amsterdam

Uganda Amsterdam

Tulpen aus Amsterdam.

Uganda Amsterdam

Was es nicht alles gibt! Ich lege meinen Pass, mein Handy und mein Portemonnaie hinein. Was, wenn sich nun alles in Luft auflöst und verschwindet?

Uganda Amsterdam

Um 12.15 Uhr ist mein Weiterflug nach Zürich, wo ich rund eine Stunde später lande.

Uganda Heimreise

Uganda Heimreise

Auch die längste Reise geht einmal zu Ende.

Uganda Heimreise

Etwas gibt es noch zu tun ...

Uganda Heimreise Uganda Heimreise

Mein Memory enthält viele, schöne Erinnerungen an diese Reise, meiner ersten Safari.

 

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