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Das andere Südamerika: Die drei Guayanas, Teil 1/3

Suriname (vormals Niederländisch-Guayana)

Teil 2/3 Guyana (vormals Britisch-Guayana), Teil 3/3 Französisch-Guayana

"Guayanas ist eine uneinheitlich abgegrenzte Sammelbezeichnung für politische Gebiete, die grossteils auf dem Hochland Guayana liegen und danach benannt sind. Sie umfassen jedoch auch alle zusammen nicht das gesamte Hochland; andererseits sind sie nicht darauf beschränkt, sondern beinhalten ebenfalls die jeweils angrenzenden Küstenregionen. Im engeren Sinne zählen zu den Guyanas: die Kooperative Republik Guyana, ehemals Britisch-Guayana, die Republik Suriname, ehemals Niederländisch-Guayana sowie das Übersee-Département Französisch-Guayana (Guyane française). Aufgrund der Kolonisation durch nicht-iberische Länder unterscheiden sich diese kulturell stark vom restlichen Südamerika.
Teilweise werden auch folgende Gebiete dazu gezählt: die venezolanische Region Guayana, ehemals Spanisch-Guayana, bestehend aus den Bundesstaaten Amazonas, Bolívar sowie Delta Amacuro der brasilianische Bundesstaat Amapá, ehemals Portugiesisch-Guayana.
"

 

Suriname

"Suriname, bis 1975 auch Niederländisch-Guayana, ist ein Staat im Nordosten von Südamerika. Er grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean, im Osten an Französisch-Guayana, im Süden an Brasilien und im Westen an Guyana. Das Land verdankt seinen Namen wahrscheinlich dem Stamm der Surinen, der durch die Arawak aus diesem Gebiet vertrieben wurde. Der ca. 500 km lange, gleichnamige Fluss in der Landesmitte kommt aus Süden und mündet in einem markanten Delta in den Nordatlantik. Dort befindet sich auch die Hauptstadt Paramaribo. Nationalfeiertag ist der 25. November, der Tag der Unabhängigkeit von den Niederlanden im Jahr 1975.

Das Gebiet des heutigen Suriname wurde ca. 3000 v. Chr. erstmals von Menschen besiedelt. Die grössten rezenten Indigene-Stämme waren Arawak und Kariben; die Arawak waren die ersten, die im Gebiet Surinames siedelten, später wurden sie von Kariben unterworfen. Sowohl Arawak als auch Kariben siedelten an der Küste und in der Savanne; kleinere Indigene-Stämme, wie die Akurio, Tiriyó, Wayarekule, Warao und Wayana, lebten in den Regenwäldern.

Als erster Europäer entdeckte Christoph Kolumbus 1498 die Küste, 1499 erforschte eine Expedition unter dem Kommando von Amerigo Vespucci und Alonso de Ojeda die Küste genauer. Vicente Yáñez Pinzón erforschte 1500 das Landesinnere. Eine erste dauerhafte europäische Siedlung wurde 1651 von Engländern im Auftrag von Francis Willoughby eingerichtet. 1667 nahmen die Niederlande die Kolonie ein. Durch den im selben Jahr geschlossenen Frieden von Breda blieb es beim Status quo. Die Engländer behielten die eingenommene niederländische Kolonie Nieuw Amsterdam (das spätere New York) und die Niederländer ihrerseits das eroberte Suriname. Daher spricht man auch von einem Tauschhandel. Nach dem Dritten Englisch-Niederländischen Krieg wurde dieser Zustand 1674 mit dem Frieden von Westminster offiziell. 1683 wurde die Sociëteit van Suriname als neue Eigentümerin gegründet. Bis zu ihrer Aufhebung 1795 sollte diese Gesellschaft, mit ihren Entscheidungsträgern, den wechselnden Direktoren in Amsterdam und den von ihnen entsandten Gouverneuren, die wechselvolle Geschichte Surinames entscheidend mitbestimmen. Auch die benachbarten Gebiete Berbice und Essequibo, die ungefähr das heutige Guyana ausmachen, wurden durch die Niederlande im 17. Jahrhundert kolonisiert. Zusammen mit Suriname bildeten sie das so genannte Niederländisch-Guayana. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts blühte die Landwirtschaft in Niederländisch-Guayana. Mit Hilfe afrikanischer Sklaven wurden Zuckerrohr, Kaffee, Baumwolle und Kakao angebaut. Während die Niederlande an Frankreich angeschlossen waren, besetzten die Briten 1799–1802 und 1804–1815 Niederländisch-Guayana. Das heutige Gebiet Surinames wurde nach der Niederlage Napoleon Bonapartes zurückgegeben, das heutige Guyana blieb im Besitz Grossbritanniens. Die Rückgabe wurde im Britisch-Niederländischen Vertrag von 1814 geregelt. Er enthielt eine Erklärung darüber, dass kein niederländischer Bürger mehr am Sklavenhandel beteiligt sein durfte. Tatsächlich endeten der Sklavenhandel und die Einfuhr von Sklaven in Suriname erst ab 1826."

 

xx. xxx - xx. xxx 20xx

 

Inspiration - Motivation

Nun ja, in meinem Lieblingskontinent Asien gehen mir die noch nicht besuchten Länder aus. Nach meinen beiden Südostasien Reisen 2024 und 2025 verbleiben noch Osttimor, die Philippinen und Sri Lanka als weisse Flecken übrig. Höchste Zeit also, mich wieder mal anderen Weltgegenden zuzuwenden. Afrika und Ozeanien haben für mich das grösste Potential an unbereisten Länder. Für Afrika bin ich noch nicht wieder bereit und die Inselwelt des Pazifiks ist extrem weit weg. Da verbleiben noch Zentralamerika, die Karibik sowie Südamerika. In letzterem Kontinent war ich noch nicht in Paraguay und im Norden nicht in Venezuela und eben den sogenannten drei Guayanas-Staaten.

 

Vorbereitung

Sobald ich die Destination bestimmt habe, mache ich mich im Internet auf die Suche nach Informationen über diese drei Länder, wobei eines davon ein französisches Überseegebiet ist. Diese Gegend ist touristisch noch wenig erschlossen, entsprechende Infrastrukturen sind nur dürftig vorhanden, weshalb Abenteuerlust und Komfortverzicht ins Gepäck gehören. Mit kleinen Charterflugzeugen oder mit Booten gelangt man in die - fern der Zivilisation - entlegenen Regionen im Urwald. Um diese organisatorischen Herausforderungen zu umgehen, suche ich nach Touranbietern für organisierte Touren in diesen drei Ländern; so viele sind es nicht ...

 

Verwirklichung

Die Reise ist erst in Planung, die Seite somit noch eine

Baustelle

 

 

Die Fortsetzung der Guayanas-Reise geht unter Guyana weiter.

 

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