Ueli Meyes

Baltikum & Finnland

Färörer-Inseln

Iran

Kroatien & Bosnien-Herzegowina

Ladakh/Indien

Nepal

Nordkap

Pamir Highway

Schweiz 150 Pässe

 

Abstecher auf dem Weg zum Nordkap ...

 

Färöreer-Inseln Färöer Färörer-Inseln

19. Juni - 25. Juni 2021

Färörer-Inseln Färörer-Inseln

"Die Färöer, umgangssprachlich oft Färöer-Inseln (dänisch Færøerne „die Schafsinseln“), sind eine zu Dänemark gehörende Gruppe aus 18 Inseln mit autonomer Verwaltung. Sie liegen im Nordatlantik zwischen Schottland, Norwegen und Island. Entdeckt und besiedelt wurden sie im Mittelalter. Heute sind mit Ausnahme der kleinsten Insel, Lítla Dímun, alle permanent bewohnt. Die gut 50'000 Inselbewohner – die Färinger, auch Färöer genannt – betrachten sich nicht als Dänen, sondern als eigenständiges Volk, das von den Wikingern auf den Färöern abstammt. Sie sprechen die färöische Sprache, die aus dem Altwestnordischen entstanden ist und mit dem Isländischen und dem Norwegischen verwandt ist.
Nach dem Vertrag von Fámjin aus dem Jahr 2005 bilden die Färinger, wie auch die Grönländer, eine „gleichberechtigte Nation“ innerhalb des Königreichs Dänemark. Ihre Inseln geniessen bereits seit 1948 eine weitgehende Autonomie und haben mit dem Løgting eines der ältesten Parlamente der Welt. Es entsendet regelmässig zwei Abgeordnete ins dänische Folketing und ist mit zwei Delegierten im Nordischen Rat vertreten. Die Färöer sind anders als das Kernland Dänemark nicht Teil der Europäischen Union und gehören nicht zum Zollgebiet der Union. Deswegen finden sämtliche Verträge über die EU bzw. ihre Arbeitsweise auf die Färöer keine Anwendung. Sie gehören der Paneuropa-Mittelmeer-Zone zur Harmonisierung von Ursprungsregeln von Waren an. Seit dem 1. November 2006 bilden die Färöer eine Wirtschaftsunion mit Island. Bereits seit 1985 arbeiten Island, Grönland und die Färöer im Westnordischen Rat zusammen.
Bis ins 19. Jahrhundert war Schafzucht der wichtigste Erwerbszweig und färöische Wolle das bedeutendste Exportgut. Heute dominiert auf den Färöern die Fischerei und die mit ihr verbundene Wirtschaft. Seit Mitte der 1990er Jahre wird in den Gewässern um die Inseln nach Erdöl gesucht; alle bisherigen Probebohrungen waren jedoch erfolglos."

 

Inspiration - Motivation

Bis zu meiner Pensionierung arbeitete ich gut 28 Jahre für eine dänische Firma. Während dieser Zeit war ich x-mal in Dänemark, geschäftlich für Meetings und zur Ausbildung; auch mit privaten Aufenthalten habe ich das Land kennengelernt. Nie war ich jedoch in Dänemarks Aussengebieten, den Färöern, die wie das Mutterland geographisch zu Nordeuropa gehören, oder Grönland, das zu Nordamerika zählt. Da mich zudem nicht-0815-Reisedestination anziehen, hatte ich immer wieder entsperechende Reise-Gedanken im Hinterkopf.

 

Vorbereitung

Hirtshals HavnBei der Planung meiner Nordkap-Töfftour entdecke ich, dass von Hirtshals Havn, der dänischen Hafenstadt im Nordosten Jütlands, Fähren mit unterschiedlichen Destinationen ablegen. Von hier will ich mit der Fähre nach Kristiansand in Norwegen übersetzen. Es gibt auch Fähren nach Tórshavn, der Hauptstadt der Färöer, und danach weiter nach Seyðisfjörður (Island).

Sogleich beginne ich, die Möglichkeiten eines Abstechers auf diese beiden Inseln zu prüfen. Der Zeitbedarf dafür ist gross: Die direkte Fähre vom Festland in Färöer FähreDänemark nach Island benötigt 40 Stunden, die Rückfahrt, dann mit Aufenthalt auf den Färöer, 44 Stunden; also rund 3 1/2 Tage nur für die Fährzeiten. Zudem ist die Aufenthaltsdauer auf den Inseln nicht frei wählbar, weil die Fähren nicht jeden Tag fahren.


So entschliesse ich mich, auf Island zu verzichten, dafür aber den dänischen Abstecher zu realisieren.

Färöer FähreIn meinem Garmin Navi-System sind die Färöer unbekannt, sind doch die Inseln gänzlich weiss, ohne irgendwelche Städte oder Strassen. Auf meine Anfrage bei Garmin Deutschland erhalte ich folgende Antwort: "Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir kein Kartenmaterial für die Färöer-Inseln anbieten. Wir haben Ihr Anliegen als Färöer TórshavnVerbesserungsvorschlag an die US-Entwickler und an die dortigen Produktverantwortlichen weitergeleitet, bitten jedoch um Verständnis dafür, dass wir nicht abschätzen können, ob entsprechende Änderungen implementiert werden und, falls ja, wann und in welcher Form." So berechne ich die Routen auf einige der Inseln mit Google Map. Die Distanzen sind nicht allzugross, deshalb entschliesse ich mich, diese als Tagesausflüge ab Tórshavn zu machen. So kann ich ein Hotel für 5 Nächte in der Hauptstadt buchen.

 

Verwirklichung

CoronaAm 19. Mai 2021 entscheide ich mich schweren Herzens, die Nordkap-Tour inkl. dem Abstecher auf die Färöer-Inseln nicht zu machen und die gebuchten Leistungen zu stornieren. Einmal mehr hindert mich COVID-19 an einer Reise. Wegen dem Corona-Virus sind die Grenzen von Norwegen, Schweden und Finnland für Touristen noch immer geschlossen. Da ich an einem Plan B zu arbeiten begonnen habe, kann ich nicht bis kurz vor dem geplanten Start zuwarten um zu schauen, ob die geschlossenen Grenzen nun geöffnet sind.
Meine Kawasaki ist für die verschiedenen Vorbereitungen und Aufrüstungen noch in der Werkstatt und weiss noch nichts von der Absage ...

 

Nach oben

Zurück