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Beirut Beirut, Libanon

5. April - 9. April 2018

LibanonSeit dem Lesen des Berichtes "Die Elizabeth Taylor unter den Städten" in der "Zentralschweiz am Sonntag" vom 17. September 2017, betrachte ich dieses Land aus einer anderen Perspektive. "Naher Osten. Der Krieg in Syrien ist alles andere als ideal für das Ferienland Libanon. Und dennoch: Wer heute nach Beirut reist, ist überrascht von der pulsierenden und friedlichen Stadt am BeirutMittelmeer. Die Jungen feiern Party, und wer an Kultur und schöner Landschaft interessiert ist, kommt im Libanon an vielen Orten auf seine Rechnung. (Quelle: Markus Rohner)". Ich kaufe einen Reiseführer (finde nur eine englische Ausgabe von 2014), beginne mich auf verschiedenen Kanälen zu informieren und buche schlussendlich einen Direktflug Zürich-Beirut und ein Zimmer im Gems Hotel, in der Maqdessi Street, parallel zur Hamra Street, eine der wichtigsten Strassen Beiruts. Nun, Nonstop-Flug tönt ja gut, aber die Reisezeiten weniger: Hinflug am Donnerstagabend, 5. April 2018, um 20.55 Uhr; Ankunft am Freitagmorgen um 01.40 Uhr - Rückflug am Montagmorgen, 9. April 2015, um 03.05 Uhr, Ankunft um 06.15 Uhr.

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Aber nun bin ich hier, und die Entdeckung Beiruts kann beginnen ...

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Nach der Landung und der problemlosen Einreise, ein Visum ist nicht nötig, fahre ich mit einem Taxi, für das ich viel zu viel bezahle, zu meinem Hotel. Nach dem einchecken lege ich mich für ein paar Stunden auf das grosse Bett in meinem grossen Zimmer, das ich als upgrade erhalten habe.

Gems Hotel Gems Hotel Gems Hotel

Freitag, 6. April 2018: Nach dem Aufstehen und Frühstücken besorge ich mir an der Rezeption einen Stadtplan und laufe los. Beirut offenbart mir seine unterschiedlichen Gesichter: Muezzin Rufe und Glockengeläut. Frauen mit Hidschabs, andere mit Trägertops. Frauen in High Heels, andere in Turnschuhen. Tiefe Religiosität und Dolce Vita. Neue Infinitis und uralte Autos. Shisha rauchende Frauen im Hidschab. Altes, das mehrheitlich weichen muss, Neues und am Entstehen begriffenes. Gerade der Gegensatz zwischen alt und modern, zwischen zerstört und neu, macht die Stadt so aussergewöhnlich. Ruinen und Hochhäuser aus Glas und Stahl. Wer Beirut als Reiseziel wählt, trifft zwangsläufig auf Gegensätze.

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Der Nejmeh-Platz

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Eindrücklich ist das friedliche nebeneinander bei der St. George's Maronite Cathedral und der Al Amine Mosque.

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Leider ist die Moschee geschlossen, als ich hineinwill; wegen dem Freitagsgebet? Beim zweiten Versuch am Samstag klappt es. Ich bin überrascht über die wenigen, die sich zum Gebet treffen.

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Auf den Spuren der Vergangenheit: Ausgrabungsstätte in der Nähe der Al Amine Moschee.

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Auch himmelwärts gehe ich altehrwürdig und modern.

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Bei den neuralgischen Punkten in der Stadt, und es sind anscheinend deren viele, realisiere ich, dass doch nicht alles so friedlich sein kann wie es den Anschein macht. Die aufgestellten Wachhäuschen werden von bewaffneten, aber freundlichen Polizisten in Tarnanzügen benutzt; oft ergänzt mit Stacheldraht und Tschechenigeln, sowie bereit gestellten Nagelsperren (No photo).

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Zwischen Stacheldraht und Wachhäuschen - darf ich das Fotografieren?

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Ein Besuch im National Museum darf nicht fehlen.

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Das pulsierende Leben zwischen Orient und Okzident zeigt sich auch an der Corniche, der Strandpromenade von Beirut.

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Samstag, 7. April 2018: Über den Guest Service vom Hotel habe ich für heute einen Taxi-Chauffeur gebucht.

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Um halb neun steht mein Taxi vor dem Hotel bereit. Mazen, 60, Katholik, ist ein liebenswürdiger Mensch und erweist sich als guter Fahrer. Einzig seine Englischkenntnisse limitieren bei meinen Fragen die Tiefe; wo er nicht weiterkommt, hilft er sich halt mit einem "No Problem" aus.

JeitaMein erstes Ziel heute ist der Besuch der Jeita-Grotte, nur wenige Kilometer vor den Toren Beiruts gelegen. Von den Parkplätzen führt eine Doppelmayr-Gondelbahn zum Eingang der oberen Höhle. Dort muss ich meine Kamera und das Handy in einem abschliessbaren Fach zurücklassen, da es nicht gestattet ist, innerhalb der Höhle Fotos zu machen (aber tolle Bilder gibts auf der Homepage der Grotte).

Jeita

Jeita

Es ist wirklich eine beeindruckende Tropfsteinhöhle, die sich über fast 9 Kilometer Gesamtlänge erstreckt, davon sind allerdings nur rund 600 m der Öffentlichkeit zugänglich. Die bizarr anmutenden und wunderschönen JeitaTropfstein-Formationen und steinerne Gebilde kann ich deshalb nur auf meinem Memory im Herzen festhalten. Auch einer der weltweit grössten Tropfsteine mit über 8 Metern Höhe befindet sich hier. Die grösste Halle misst 108 Meter von der Decke bis zum, wegen vorstehenden Wände, nicht sichtbaren Grund. Die Höhle wurde durch den Nahr al-Kalb Fluss geschaffen. Dieser hat sich im Laufe der Zeit sein Bett in den Fels gegraben und dabei das Höhlensystem geschaffen. Von der oberen Höhle könnte man die kurze Strecke mit einem kleinen Zug zur unteren Galerie fahren. Aber ich verzichte darauf und gehe zu Fuss. Den unteren Teil der Höhle befährt man in kleinen, mit Elektromotoren ausgerüsteten, Booten auf dem Fluss und gelangt schliesslich zu einem wunderschönen unterirdischen See.
Nach dem Foto mit dem "Höhlen-Gott" gehe ich zurück zum Parkplatz, wo Mazen auf mich gewartet hat.

Wir fahren weiter nach Jounieh. Bei der Talstation steige ich aus und lasse Mazen wieder zurück. Ohne anstehen zu müssen, fahre ich mit der Seilbahn nach Harissa hoch, eine bedeutende christliche Pilgerstätte oberhalb der Stadt.

Harissa HarissaHarissa Harissa

HarissaOben angelangt verzichte ich auf die Benutzung dieses Gefährts und steige die letzten Höhenmeter zu Fuss hoch. Auf dem Berg ist eine 15 Tonnen schwere weiss gefärbte Bronzestatue der Jungfrau Maria aufgestellt, (Notre Dame du Liban), die ihre Arme ausstreckt. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts angefertigt und im Jahre 1908 eingeweiht. Unterhalb der Statue befindet sich eine kleine Kapelle. Daneben wurde eine moderne Kathedrale aus Glas und Beton gebaut. Auf dem Gelände gibt es auch eine Basilika St. Paul der Melkitischen Griechisch Katholischen Kirche. Am 10. Mai 1997 besichtigte Papst Johannes Paul II. den Ort; am 14. und 16. September 2012 war Harissa Station des Libanon-Besuchs von Papst Benedikt XVI.

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Harissa HarissaHarissa HarissaBeim Runterfahren muss ich einige Zeit anstehen, so geben die Absperrgittter wenigstens Sinn.

Harissa

Wir fahren weiter in nördlicher Richtung, zum letzten Ziel meines heutigen Ausfluges: Byblos.

Byblos Byblos

Übrigens, ich gebe es zu, glaubte ich bei diesem Wegweiser kurz, wir würden Richtung der Hauptstadt Libyens fahren, aber diese heisst Tripolis und liegt ganz anderswo; Tripoli, aber auch Tripolis (!) genannt, ist die zweitgrösste Stadt und der zweitgrösse Hafen des Libanon, sowie Hauptstadt des Gouvernements Nord-Libanon. Tripoli liegt 85 km nördlich von Beirut an der Mittelmeerküste ...

Byblos

... auch an der Mittelmeehküste liegt die Hafenstadt Byblos. Sie gehört zu den ältesten permanent besiedelten Orten der Erde. Ihr Hafen war in phönizischer und römischer Zeit sowie während der Kreuzzüge im Mittelalter von besonderer Bedeutung. Heute ist der Hafen vorallem schön anzuschauen, zum Flanieren und zum Geniessen.

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Mein Frage hat die Braut mit "Yes, you can" beantwortet.

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Vom Hafen steige ich durch die Altststadt zur Burg hoch.

Byblos

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Die Burg Gibelet ist eine Kreuzfahrerburg im Stadtgebiet des antiken Byblos (heute auch Dschebail). Die Kreuzfahrer nannten den Ort Gibelet (auch Giblet). Die Burg wurde 1103 von den Kreuzfahrern errichtet und bildete das Zentrum der Herrschaft Gibelet. Diese war während der Kreuzzüge eines der Lehen in der Grafschaft Tripolis. Sie lag ganz im Süden der Grafschaft und grenzte an die Herrschaft Beirut, die zum Königreich Jerusalem gehörte.

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Zurück in Beirut vereinbare ich mit Mazen den Zeitpunkt für morgen und verabschiede mich von ihm.

An der Rezeption erkundige ich mich nach einem guten Mezze Restaurant. "Als Mezze werden in der Arabischen Küche die Vorspeisen bezeichnet. Besonders starken Einfluss auf die Entwicklung der Mezze hatten die Küchen der Türkei und des Libanon. Typische Zutaten sind Kichererbsen, Tahin, Joghurt, Auberginen, Tomaten, Oliven und Olivenöl, als Gewürze kommen oft Kreuzkümmel, Koriander oder Gewürzsumach intensiv zum Einsatz." Nach einigem werweissen wird mit das "T Marbouta" empfohlen, auch deshalb, weil es in der Hamra liegt, also für Mezzemich zu Fuss erreichbar. Das Restaurant, auch hier gibt es kein Rauchverbot, ist sehr gut besetzt, aber ich erhalte trotzdem draussen einen Tisch (das Foto rechts ist aus dem Internet). Von meinen beiden Familienmitgliedern mit arabischer Lebenserfahrung erhalte ich aus der Schweiz per WhatsApp folgende Menü-Empfehlung: "1. Mini Fattoush 2. Mini Tabbouleh 3. Hommos oder Motammam 4. Mini Batata harra/kezbra 5. Grilled Halloum und ev. 6. Sojok. Zum Hauptgang ein Mixed Grill." Ich konsultiere die Menü-Karte um das Empfohlene zu finden und bestelle dann beim Kellner, nicht ohne Stolz, mich als Kenner outen zu können ... er unterbricht mich und fragt "How many people are you?". Als ich ihm sage, ich sei alleine, meint er, das sei viel zu viel! Er empfielt mir statt drei Mini-Portionen eine Portion mit drei kleinen Degustationsportionen. Nach einer Weile wird ein Teller nach dem anderen auf meinen Tisch gestellt:

MezzeMezzeMezzeMezzeMezzeMezze

1) Hummus, eine orientalische Spezialität, die aus pürierten Kichererbsen, Sesam-Mus, Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen wie Knoblauch und gelegentlich Kreuzkümmel hergestellt wird 2) Batata Harra, ein libanesisches Kartoffelgericht mit Paprika, Koriander, Chili und Knoblauch, in Olivenöl gebraten 3) Tabbouleh, ein Salat aus der arabischen, speziell der libanesischen Küche, aus glatter Petersilie und feinem Bulgur (oder Couscous) sowie Tomaten und Zwiebeln, gewürzt mit frischer Pfefferminze, Salz und Pfeffer 4) Fattoush, ein weiteres libanesisches Salatgericht, jedoch mit frittiertem dünnem Fladenbrot, Tomaten, Gurken, Petersilie und einer Salatdressing-Mischung aus Knoblauch, Sumak, Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und gehackte frische Minze 5) Sojok, eine Wurst aus Rind- oder Kalbfleisch und Lammfleisch, scharf gewürzt mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Piment, Kreuzkümmel, Knoblauch, im eigenen Fett gebraten 6) Halloumi, gegrillter, halbfester Käse aus der Milch von Kühen, Schafen oder Ziegen, oder gemischt 7) Gegrilltes Huhn 8) Arak, ein ungesüsster Anisschnaps 9) Türkischer Kaffee

Es war lecker, aber viel zu viel ...

Sonntag, 8. April 2018: Um halb neun steige ich bei Mazen ins Taxi und wir fahren los. Heute will ich die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählenden Tempelanlagen von Baalbek besuchen. Rund 90 Kilometer Fahrt BaalbekRichtung syrischer Grenze liegen vor uns. Zu Beginn reihen sich die Städte aneinander wie gestern auch. Aber nach der Überquerung eines Passes fahren wir übers Land, was mir besser gefällt. Am 6. Mai 2018 finden Parlamentswahlen statt. "Zwischen Korruption und Konfession. Im Mai wählen die Libanesen ein neues Parlament, doch vieles bleibt wohl beim Alten. Die politische Landschaft gilt als verkrustet, nach wie vor ist die Religionszugehörigkeit im parlamentarischen System von zentraler Bedeutung. Die Verteilung der Abgeordnetensitze auf die verschiedenen Konfessionen ist in der Verfassung festgelegt. (Quelle: Anne Françoise Weber)". Aus diesem Grund ist der Wahlkampf voll im Gange und unzählige Plakate von Kandidaten säumen die Strassen in den Städten und auf dem Land.

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Unerwartet sehe ich Schnee, was aber logisch ist, verfügt doch der Libanon auch über mehrere Skigebiete; das The Cedars ist mit 2'850 m das höchste Skigebiet im Libanon.

Baalbek

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Ab und zu kommt der meist flüssige Verkehr ins Stocken, weil ein Police Checkpoint die beiden Spuren auf eine verengt und diese, wegen den aufgestellten Hindernissen, die Fahrer zum Langsamfahren zwingt. Aber die Polizisten sind sehr freundlich, grüssen mich oft, die rechte Hand auf dem Herz, mit "Welcome to Lebanon!"

Nach rund 2 Stunden kommen wir in der Stadt Baalbek an und fahren zu den Tempelanlagen.

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Nach einem ersten Blick auf Überreste längst vergangener Zeiten, werde ich schon abgelenkt ...

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... einerseits wegen Kamelen und andererseits wegen vieler Harley-Davidson Motorräder, die nicht nur meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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Doch dann laufe ich zum Eingang, löse ein Ticket, trete ein und informiere mich bei Tafeln, wie es einmal war ...

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... und sehe dann, wie es nun ist. Immer noch gigantische Dimensionen.

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Ashira möchte ein Foto von mir, fragt mich ihre Mami. Da will ich natürlich auch eines mit ihr.

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Der Bacchustempel wurde wahrscheinlich im späteren zweiten Jahrhundert nach Christus, ebenfalls in korinthischer, Ordnung gebaut. Das Podium hat eine Länge von 83 m und eine Breite von 36 m. Die Säulenhalle hat ein Mass von 31 m × 63 m. Die acht Säulen an der Front und fünfzehn an den Langseiten sind 17,60 m hoch. Der Bacchustempel zählt zu den am besten erhaltenen Sakralbauten der römischen Welt, was er seiner Einbeziehung in die Burg und Nutzung als Palast zu verdanken hat. Er ist fast vollständig erhalten, das Satteldach fehlt und die frontale Säulenreihe ist der arabischen Burgmauer und einem heute noch stehenden Eckturm geopfert worden.

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Die Masse imponieren, Ehrfurcht kommt auf gegenüber solchen Dimensionen.

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Der Baubeginn des Jupitertempel soll im Jahre 60 nach Christus gewesen sein und die Vollendung im 3. Jahrhundert. Die 20 Meter hohen Säulen stehen auf einem Sockel aus Steinquadern, die 3 m hoch, 19 m lang und 5 m breit. Das Architrav (Horizontalbalken) ist weitere 2 m hoch. Die Gesamthöhe beträgt unglaubliche 25 Meter, das ist nicht gross, das ist gigantisch. Wie damals ein solches Bauwerk vollbracht werden konnte, ist auch heute noch nicht restlos geklärt. Leider sind die 6 übriggebliebenen, von ursprünglich 54, Säulen, wegen Renovation eingepackt (deshalb ein Foto aus dem Internet).

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Hier auf dem Land sind wesentlich mehr alte Autos zu sehen; solange sie fahren ...

Auf der Rückfahrt machen wir einen Besichtigungshalt beim Weingut Ksara.

Ksara Ksara

Nach einem Film gibt es eine Führung durch die natürlichen, aber später ausgebauten, Höhlengänge und zum Abschluss können wir ein paar Weine kosten.

Ksara Ksara

Als wir wieder über den Pass fahren, steigt Nebel auf und die Sicht wird schlecht. Aber später lichtet sich der Nebel und Beirut ist in Sicht.

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Viel zu schnell vergeht die Zeit im positiv beieindruckenden Beirut. Die zur Verfügung stehenden drei Tage waren kurz, aber ich habe sie intensiv genutzt. Nach einer entspannenden Massage und einem (italienischen) Abendessen, lege ich mich früh ins Bett, nicht ohne vorher den Wecker auf 00.15 Uhr zu stellen. Um 01.00 Uhr fährt mich Mazen zum Flughafen. Es hat viele Menschen; das Einchecken und die diversen Sicherheitskontrollen dauern deshalb lange, die Zeit bis zum Abflug um 03.05 Uhr ist im Nu um. Kurz vor dem Start werden wir informiert, dass ein Passagier fehle, so muss dessen Gepäck zuerst gefunden und dann wieder ausgeladen werden. Mit einer halbstündigen Verspätung heben wir ab. Bye bye Beirut. Die Landung in Zürich, morgens kurz nach 6 Uhr, liegt jedoch wieder in der Zeit. Ich werde diesen Kurztrip nach Beirut in sehr guter Erinnerung behalten.

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